Canonicals Container-Dienst LXD schiebt jetzt virtuelle Maschinen automatisch auf passende CPU-Kerne. Des Weiteren startet die Version 6.1 endlich wieder VMs auf Systemen mit mehr als 64 CPUs, entfernt aber aus Sicherheitsgründen das Trust Passwort Feature.
Eine der größeren Neuerungen ist das Core-Pinning: Sofern eine virtuelle Maschine nicht selbst vorgibt, welche CPU-Kerne sie gerne nützen würde, weist sie LXD 6.1 selbstständig den aus ihrer Sicht passenden Prozessorkernen zu. Der LXD Scheduler nutzt dabei das gleiche Prinzip wie beim Start von Containern. Das Pinning passt LXD immer dann an, wenn Instanzen hinzukommen, sich ändern oder entfernt werden.
Die Version 6.1 erlaubt es zudem, den Dell Powerflex Storage Data Client (SDC) Kernel-Treiber mit LXD Powerflex Storage Pools zu verwenden. Dies sehen die Entwickler als Alternative zu NVME über TCP – das LXC ebenfalls beherrscht. Darüber hinaus unterstützen die OVN Network Forwards sowie die Network Load Balancer eine automatische IP-Allokation.
Das Trust Passwort Feature nebst der zugehörigen Einstellung „ core.trust_password“ hat das LXD-Team entfernt. Diese Maßnahme soll die Sicherheit erhöhen: Passwörter für den Zugriff auf die LXD API ließen sich über das Trust Passwort Feature teilen und blieben zu lange gültig.
Ebenfalls über Bord ging das Konzept der versteckten Konfigurationsoptionen. Die Server-Konfiguration kann nur von Clients mit Administratorrechten eingesehen werden. Abschließend unterstützt LXD 6.1 kein Ceph mehr auf Armhf-Systemen.





