Neue Rust-Version bietet C-String-Literale

Neue Rust-Version bietet C-String-Literale

Quelle: Rust

Rust 1.77 erhältlich

Die Programmiersprache Rust liegt in einer neuen Version vor, die mehrere APIs stabilisiert, endgültig das Makro „offset_of!“ einführt, Rekursion in asynchronen Funktionen erlaubt und C-String-Literale kennt.

Damit dürfen Entwickler direkt Strings wie c”abc” in ihren Code schreiben. Das Gebilde wandelt Rust in einen mit einem Nul-Byte abschließenden String vom Typ „&’static CStr“ um. Durch die C-String-Literale soll sich einfacher Code schreiben lassen, der mit anderen Sprachen zusammenarbeitet.

Wer Debug-Informationen in das fertige Programm einbacken lassen möchte, muss dies ab sofort im entsprechenden Cargo-Profil explizit konfigurieren – beispielsweise durch das Setzen von „debug = 0“. Andernfalls gilt standardmäßig „strip = “debuginfo”“, wodurch im statisch gelinkten Binary keinerlei Debug-Informationen mehr enthalten sind. Dieses neue Verhalten wurde laut den Entwicklern notwendig, da die vorkompilierte Standardbibliothek bereits Debug-Informationen enthält, die wiederum ohne die Vorgabe „strip = “debuginfo”“ automatisch in das statisch gelinkte Programm wandern würden.

Des Weiteren stabilisiert Rust 1.77 das Makro „offset_of!“, das den Byte-Offset für ein „struct“ Field liefert. Ebenfalls als stabil gelten mehrere APIs, darunter „array::each_ref“, „array::each_mut“, „core::net“, „slice::first_chunk“, „slice::last_chunk“, „Bound::map“ und „File::create_new“.

Abschließend können sich via „async fn“ definierte asynchrone Funktionen selbst aufrufen – sofern sie sich irgendwann auch wieder beenden und sich ihr Zustand nicht auf eine unendliche Größe ausdehnt.

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