Die Software Distrobox startet Distributionen innerhalb eines Containers. Diese kann die neue Version 1.6 auch mit dem Containerdienst Lilipod hochfahren. Darüber hinaus unterstützt das Tool besser Nvidia-Grafikkarten.
Insbesondere die CUDA-Schnittstelle integriert Distrobox besser in die Container. Verbessert haben die Entwickler auch den Init-Prozess. Container mit ihrem eigenen Init-System (sogeannnte Initful-Container) verfügen ab sofort über eine korrekte Systemd User-Session. Darüber hinaus unterstützt Distrobox das Init-System OpenRC.
Sowohl Initful- als auch Unshare-all-Container können jetzt einfacher als Spielwiese für Container-Dienste wie LXC und Libvirt herhalten. Dies ermöglichen vor allem die neu eingeführten Parameter „–unshare-all“, „–unshare-netns“, „–unshare-process“ und „–unshare-devsys“, die das Kommando zum Erstellen eines neuen Containers versteht.
Mit Root-Rechten laufende Container setzen korrekt das Nutzerpasswort für Sudo. Darüber hinaus beachten die laufenden Container die in ihnen vom Tool „chsh“ durchgeführten Änderungen. Exportierte Binaries lassen sich in allen Distroboxes beziehungsweise Containern starten, sie laufen zudem immer in einer Login-Shell.
Das Assemble-Kommando haben die Entwickler überarbeitet. Unter anderem kennt es alle Parameter seines Create-Kollegen. Darüber hinaus kann Assemble Binaries direkt anhand des Manifests exportieren.
Abschließend behebt Distrobox 1.6 einige Fehler. Unter anderem sollen die Zeitzonenprobleme mit „tzdata/zoneinfo“ der Vergangenheit angehören.





