Aktualisiertes Fedora kommt mit Gnome 45

Aktualisiertes Fedora kommt mit Gnome 45

Fedora 39 veröffentlicht

Auch in der neuen Version bleibt die Distribution Fedora ihrem Motto treu, besonders aktuelle Software auszuliefern. So kommt unter anderem die Desktop-Umgebung Gnome 45 zum Einsatz, während im Hintergrund der Linux-Kernel 6.5 arbeitet.

Ihn dürfte in Kürze der mittlerweile erschienene Kernel 6.6 über ein automatisches Update ersetzen – dieses Vorgehen verwendete das Fedora-Team bereits in der Vergangenheit.

Mit an Bord von Fedora 39 ist zudem LibreOffice 7.6. Entwickler erhalten die GCC 13.2, den Gdb 13.2, Python 3.12, Go 1.21 und Rust 1.73. Als Paketmanager dient RPM 4.19. Die Lizenzangaben hinterlegt das Fedora-Team in den einzelnen RPM-Paketen ab sofort im SPDX-Format. Der dahinter stehende Standard vereinfacht die Identifizierung und elektronische Verarbeitung von Lizenzen. So können sich beispielsweise Unternehmen mit entsprechenden Werkzeugen schnell einen Überblick über alle auf einem System verwendeten Lizenzen verschaffen.

Die Bash liefert ihre Ausgaben ab sofort in Farbe, was wiederum die Unterscheidung zwischen individuellen Prompts und Kommandos erleichtern soll. Der Installationsassistent Anaconda erzeugt eine 500 MB große EFI-Partition, wodurch vor allem mehr Platz für Firmware-Updates bereitsteht. Nicht mehr dabei ist die Rechtschreibprüfung Aspell, die nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird.

Neben der klassischen Workstation-Variante stellt das Fedora-Projekt zahlreiche weitere Varianten bereit. Dazu zählt in erster Linie der Server. Dort stehen jetzt unter anderem Stratis 3.5 und Vagrant 2.3 zur Verfügung.

Mit Fedora Onyx kommt eine neue Variante hinzu. Wie Silveblue nutzt sie den „Atomic“-Ansatz, bei dem das Root-System schreibgeschützt bleibt und stets als Ganzes aktualisiert wird. Fedora Onyx nutzt dabei Budgie als Desktop-Umgebung.

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