Die Entwickler des Rettungssystems betreiben mit der neuen Version leichte Produktpflege. So arbeitet im Hintergrund der Linux Kernel 5.15.58 mit Long Term Support, zudem läuft der Boot-Vorgang flotter ab.
Die Boot-Optionen „cow_label“ und „cow_directory“ lassen sich über die YAML-Konfigurationsdatei setzen. Die neue Option „nomdlvm“ verhindert das Aktivieren von MD RAID- und LVM-Geräten. Dies wiederum unterbindet Schreiboperationen auf entsprechende Datenträger.
Neu mit dabei sind die Werkzeuge Rclone, Qemu-img, die Multipath-tools und Unrar. Das verbesserte Skript „mountall“ erkennt mehr Partitionen, ignoriert Swap-Partitionen und unterstützt per LUKS verschlüsselte Datenträger. Obendrauf kennt das Skript den neuen Parameter „–readonly“.
Die Konfigurationseinstellung „ca-trust“ wendet SystemRescue 9.04 auch auf Firefox an. Im „sysconfig“-Bereich der YAML-Konfigurationsdateien sind die Optionen „timezone“, „authorized_keys“ und „bookmarks“ hinzugekommen.
SystemRescue 9.04 liegt erstmals nur als 64-Bit-Fassung vor. Sofern sich kein Maintainer für die 32-Bit-Variante findet, soll dies auch in Zukunft so bleiben.





