Das Live-System hilft mit seinen Werkzeugen bei der Datenrettung und der Systemwiederherstellung. Die neue Version nutzt den Kernel 5.15.14, der ganz nebenbei auch eine bessere Unterstützung für das NTFS-Dateisystem bietet.
Neu an Bord ist das Skript „sysrescue-customize“, mit dem man ein eigenes angepasstes ISO-Image von SystemRescue erstellen kann. Das dazu notwendige Vorgehen beschreibt eine eigene Anleitung.
Das Live-System lässt sich erstmals über eine YAML-Datei konfigurieren. Damit erspart man sich die Angabe der entsprechenden Bootparameter, zudem gelten die Einstellungen dauerhaft. Des Weiteren lassen sich in der YAML-Datei Skripte und Programme hinterlegen, die dann die Autorun-Funktion von SystemRescue direkt beim Start ausführt. Derzeit unterstützt die YAML-Datei allerdings nur einige wenige grundlegende Einstellungen. In zukünftigen SystemRescue-Versionen wollen die Entwickler diese Funktion jedoch noch ausbauen.
SystemRescue 9 bringt eine Kopie der Online-Dokumentation mit, so dass sich diese auch offline lesen lässt. Verfügbar sind zudem die Softwarepakete Aq, Libisoburn, Patch, python-llfuse, python-yaml und rdiff-backup.
Das Mesa-Paket haben die SystemRescue-Entwickler durch eine minimale Variante ersetzt, was 52 MByte einsparen soll. Der nur instabil laufende Xorg-Treiber „xf86-video-qxl“ ist jedoch nicht mehr dabei.
Sämtliche Neuerungen listet das Changelog auf.





