Neue PulseAudio-Version verbessert Unterstützung für Gaming-Headsets

Neue PulseAudio-Version verbessert Unterstützung für Gaming-Headsets

PulseAudio 14.0 erschienen

Bei den meisten Distributionen kümmert sich im Hintergrund PulseAudio um die korrekte Ausgabe von Tönen. Die neue Version 14.0 verbessert das Routing der Audio-Daten und wechselt nicht mehr automatisch auf den HDMI-Port.

Dieses Verhalten der Vorversion war unbeabsichtigt und führte in einigen Fällen bei Benutzern zu „nervigen“ Resultaten, weshalb die Entwickler diese Funktion wieder deaktivierten.

Sofern sich der standardmäßig verwendete Sink ändert, wanden jetzt alle Audio-Streams zum neuen Standard-Sink. Des Weiteren entfernt PulseAudio den Status „manually routet“, wenn ein Stream zum Standard-Sink wechselt.

Ports weist PulseAudio einen Typ zu, der das Gerät beispielsweise als Kopfhörer oder Mikrofon ausweist. Automatisch erhalten nur über Bluetooth und ALSA UCM angebundene Geräte einen Typ zugewiesen, alle anderen müssen Anwender in der Konfiguration über die Option „type“ im „[General]“-Abschnitt einen Typ zuweisen. In jedem Fall zeigt „pactl list cards“ die Typen in der Port-Liste an.

Eine benutzerdefinierte Konfiguration erlaubt PulseAudio für die Gaming Headsets HyperX Cloud Orbit S, LucidSound LS31, Razer Kraken Tournament Edition, SteelSeries Arctis 5 (2019 Edition) und SteelSeries Arctis Pro (2019 Edition). Für diese Headsets erstellt PulseAudio 14 zudem jeweils einen Stereo- und einen Mono-Sink.

Verbessert haben die Entwickler den Support für ALSA UCM. Unter anderem lassen sich jetzt mehrere Soundkarten mit dem gleichen Namen verwenden. Im kommenden PulseAudio 15 soll die Unterstützung für GConf und EsounD entfallen.

Sämtliche Neuerungen listen penibel die Release Notes auf.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben