Aktualisiertes Fedora bietet den Linux-Kernel 5.6 und Gnome 3.36

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Fedora 32 veröffentlicht

Die neue Version der Distribution bringt vor allem die enthaltene Software auf den aktuellen Stand. In der Desktop-Variante Fedora Workstation haben die Entwickler zudem standardmäßig den Dienst EarlyOOM aktiviert.

Dieser beendet bei knappem Hauptspeicher gezielt speicherhungrige Prozesse. Der Daemon arbeitet dabei mit dem Kernel zusammen und schießt nicht einfach wahllos Programme ab.

Für Entwickler mit an Bord sind jetzt GCC 10, Ruby 2.7 und Python 3.8. Das mittlerweile veraltete Python 2 haben die Fedora-Entwickler aussortiert. Wer immer noch zwingend Python 2.7 benötigt, darf immerhin noch ein entsprechendes Legay-Paket nachinstallieren.

Wie immer stehen verschiedene „Spins“ mit anderen vorinstallierten Desktop-Umgebungen und Software-Paketen bereit. So existieren Spins mit KDE Plasma- und Xfce-Desktop. Erstmals hinzugestoßen ist der Spin „Comp Neuro Lab“, der sich speziell an Neurowissenschaftler richtet. Verantwortlich für den neuen Spin ist die Neuroscience Special Interest Group.

Fedora gibt es zudem in verschiedenen Varianten. So installiert Fedora Workstation ein Desktop-System, Fedora Server treibt hingegen Server an. Neu im Sortiment ist Fedora IoT, das im sogenannten Edge Computing die Grundlage für IoT-Systeme bilden soll.

Fedora CoreOS wiederum dient als schlankes Wirtssystem für Software-Container. Der „next“-Stream basiert bereits auf Fedora 32, die stabile Fassung soll in Kürze folgen.

Die Neuerungen von Fedora 32 fasst die offizielle Ankündigung zusammen.

Die Zeitschrift LinuxUser berichtet in Ausgabe 06/2020, die ab dem 21. Mai am Kiosk liegt, in einem ausfürhlichen Bericht über die neuen Funktionen der Distribution.

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