Die neue Version kann unter anderem über die Vulkan-Schnittstelle arbeitende Spiele aufzeichnen – derzeit allerdings nur unter Windows. Des Weiteren haben die Entwickler eine neue Methode implementiert, über die OBS Studio Browser und Browser-basierte Programme aufnimmt.
Die neue Aufzeichnungsmethode kann allerdings zu einem stotternden Cursor führen. Darüber hinaus erscheint unter Umständen ein Rahmen um das aufzunehmende Fenster, wobei der Rahmen selbst aber nicht in der Aufzeichnung landet. Die neue Aufzeichnungsmethode ist jedoch optional, wenngleich sie OBS Studio standardmäßig für Browser-Fenster aktiviert.
Links auf Webseiten lassen sich per Drag-and-Drop in das OBS Studio ziehen, das dann die entsprechende Website als Overlay einblendet. Des Weiteren können Entwickler ihre Webseiten mit speziellen Links ausstatten, die alle Eckdaten eines Overlays bereithalten. Ein solcher Link könnte beispielsweise das Aussehen einer Bauchbinde vorgeben. OBS Studio-Anwender müssen diese Links dann nur noch per Drag-and-Drop in OBS Studio ziehen. Das Verfahren veranschaulicht ein entsprechender Blog-Beitrag.
Neben diesen größeren gab es auch viele kleinere nützliche Änderungen. So unterstützt das OBS Studio 25.0 jetzt das SRT-Protokoll. Der Studio Mode erhält eine T-Bar sowie die Möglichkeit einer Schwarzblende. Die Lautstärkewerte von Audioquellen lassen sich jetzt locken. Neu ist auch die Unterstützung für Cube LUT-Dateien im LUT-Filter. Das Symbol im Systemtray verändert sich, sobald der Anwender die Aufnahme pausiert.
Über neue Hotkeys lässt sich jetzt das Stats Windows zurücksetzen, sowie die Wiedergabe einer Quelle starten, stoppen, pausieren und zurücksetzen. Ein Benutzer-Interface für die letztgenannten Aktionen ist für die nächsten Versionen in Planung. OBS Studio unterstützt zudem Copy and Paste für mehrere ausgewählte Quellen.
Sämtliche Neuerungen fasst das Changelog auf GitHub zusammen. Dort findet sich auch der Quellcode.



