Knapp 15 Jahre nach der ersten Version haben die Entwickler der Distribution Fedora die Version 29 veröffentlicht. Sie bringt das Modul-Konzept in alle Editionen, die Workstation-Variante nutzt zudem als Desktop-Umgebung Gnome 3.30.
Auch Fedora 29 gibt es in verschiedenen Varianten. Die für den Desktop-Einsatz gedachte Fedora Workstation nutzt als Desktop-Umgebung Gnome 3.30. Durch entsprechende Änderungen ermöglicht sie zudem auf einigen Systemen einen flackerfreien Systemstart. Im Hintergrund arbeitet der Linux-Kernel 4.18. An Bord sind zudem Firefox 62 und LibreOffice 6.1.1.2.
Die Ausgabe für ARM-Rechner bietet jetzt die ZRAM-Technik für Swap-Speicher. Fedora Scientific ist ab sofort auch als Vagrant-Image erhältlich.
Durch ein Modul-System können die Fedora-Entwickler verschiedene Versionen eines Paketes anbieten. Auf diese Weise haben Anwender etwa die Wahl zwischen Node.js 8 oder Node.js 10. Beide Versionen laufenden dabei auf dem gleichen Basissystem. Das noch recht neue Konzept haben die Entwickler „Fedora Modularity“ getauft. In Fedora 28 konnten nur Anwender der Server-Ausgabe die Module nutzen, mit Fedora 29 steht das Feature auch in allen anderen Ausgaben bereit.
In den nächsten sechs Monaten soll Fedora CoreOS die bislang als Atomic Host bezeichnete Variante ersetzen. Diese eignet sich vor allem für den Betrieb in Containern. Fedora 30 soll es zudem in einer „Internet of Things“-Edition geben.





