Die kommende Version 29 der Distribution Fedora soll während des Startvorgangs nicht mehr den Anzeigemodus ändern und so das „Flackern“ des Bildschirms verhindern. Das Ganze funktioniert allerdings nur auf UEFI-Systemen.
Laut der entsprechenden Ankündigung soll die Fedora Workstation die Technik verwenden. Dabei aktiviert die EFI-Firmware einmal den Bildschirm in seiner nativen Auflösung. Anschließend bleibt der Bildschirm während des kompletten Bootvorgangs in diesem Modus. Im Idealfall bleibt nach dem Einschalten das Logo des Herstellers zu sehen, bis GDM übernimmt und das Logo sanft in den Anmeldebildschirm überblendet. Ein Video des Entwicklers Hans de Goede zeigt diesen „flackerfreien“ Systemstart.
Damit dies funktioniert, waren gleich mehrere kleine Änderungen am Linux-Kernel, an GRUB2, SHIM und Plymouth notwendig. Den flackerfreien Bootvorgang erleben derzeit allerdings nur Besitzer einer Intel-Grafikkarte, an einer Umsetzung für AMD- und Nvidia-Grafikkarten arbeitet Hans de Goede gerade.





