Für eine bestimmte Generation ist XMMS der MP3-Player schlechthin. Dieser Artikel aus dem LinuxUser-Archiv stellt die Plugin-Architektur des X Multimedia Systems vor.
Rund 3500 Artikel finden sich im kompletten Archiv des LinuxUser. Die LinuxCommunity pickt sich von Zeit zu Zeit einen Artikel heraus, und stellt ihn einem Publikum vor, die vielleicht zum ersten Mal etwas zu diesem Thema lesen. Den Anfang macht ein Artikel aus dem Jahr 2001 zum X Multimedia System, kurz XMMS.
Zwar versteht sich der XMMS vortrefflich mit Skins des WinAmp, seines Bruders aus der Windows-Welt, bei den Plugins gehen die zwei jedoch getrennte Wege. Macht aber nichts, denn für die meisten Ergänzungen des Windows-Players gibt es auch unter Linux die passende Erweiterung.
Was einstmals ein einfacher MP3-Player war, heißt heute nicht zu Unrecht X Multimedia System, kurz XMMS. Mit Hunderten Plugins lässt sich das ab Seite 31 vorgestellte Programm um neue Funktionalitäten erweitern. Im Folgenden stellen wir sowohl die im Download-Umfang enthaltenen als auch Third-Party-Plugins vor.
Krachmacher, von Haus aus dabei
Das CDAudio Player 1.2.5-Plugin, ein Audio-Input-Plugin, ermöglicht es beispielsweise, Audio-CDs abzuspielen. Geben Sie im Konfigurationsdialog (per Klick auf den Configure-Button im Reiter Audio I/O Plugins in den XMMS-Preferences zu erreichen) das Device an, an dem Ihr CD-ROM angeschlossen ist.
Fügen Sie danach in der Playlist die entsprechende Gerätedatei (meist /dev/cdrom) hinzu – fertig. Mit dem Tab CD InfoCDDB-Server im Netz zu holen. Das setzt natürlich eine laufende Internet-Verbindung voraus. können Sie XMMS dazu überreden, sich die Anzeige der Titel auf der CD automatisch über einen der freien
Ein weiteres, standardmäßig mitgeliefertes Audio-Input-Plugin namens MPEG Layer 1/2/3 Player 1.2.5 kümmert sich um alles, was mit Ihren mp3-Dateien zu tun hat, und setzt auf dem Klassiker mpg123 auf. Wenn die abgespielten Dateien nur halb so schnell wie normal abgespielt werden, setzen Besitzer älterer Soundkarten die Resolution von 16 Bit auf 8 Bit herunter, dann sollten die Lieder wieder normal klingen.





