Drei analoge Modems im Test

Aus LinuxUser 09/2005

Drei analoge Modems im Test

Schwer auf Draht

Lohnt der Internet-Konsum nicht für DSL oder einen teuren ISDN-Anschluss, bleibt das altbekannte analoge Telefon-Modem oft die einzige Alternative für den Internet-Zugang. Die Redaktion testete drei aktuelle Modems mit Linux-Unterstützung.

Glaubt man der Werbung, ist bereits ganz Deutschland mit DSL-Breitband-Anschlüssen versorgt. Auf die Gesamtzahl der Internet-Nutzer hochgerechnet, benutzt jedoch nicht einmal ein Viertel DSL, der Rest der Republik surft immer noch mit ISDN oder analogem Modem. Der Vorteil eines zweiten B-Kanals sowie der höheren Datentransferrate gegenüber Modems stehen die vergleichsweise hohen monatlichen Kosten gegenüber, analoge Modems bieten gerade für Einzelpersonen oder Paare der günstigste Weg ins Internet.

Für den Test wählte die Redaktion fünf gängige Modems für USB, PCI, serielle Schnittstelle und Ethernet aus. Das USB-Faxmodem 56k von U.S. Robotics erwies sich relativ schnell als teurer Briefbeschwerer, von Linux-Treibern war weit und breit nichts zu sehen. Der Modem Blaster V.92 PCI von Creative Labs erschien hingegen zunächst ein lösbares Problem zu sein: Für den dort eingesetzten Conexant-Chip gibt es bei Linuxant

[1]fertige kommerzielle Treiber. Das für den Test gelieferte Modem war jedoch mit einem ESS-Modem-Chip bestückt (Vendor-ID 0x125d, Product-ID 0x2898), für den ebenfalls noch kein Linux-Treiber in Aussicht steht. Somit blieben nur noch die zwei seriellen Modems von Creative Labs und U.S. Robotics sowie das Ethernet-Modem von Devolo übrig.

Bei den auf die Modem-Verpackungen aufgedruckten Datentransferraten ist in jedem Fall Skepsis angesagt: Aktuelle 56-KBaud-Modems (V90, V92) erreichen beim Download im optimalen Fall nur rund 52 KBaud oder 6,5 KByte/s, den Rest verbrauchen das TCP/IP- und HTTP-Protokoll. Hier hilft auch die Datenkompression V42 oder V44 nicht weiter, da Downloads regelmäßig bereits komprimiert sind und somit nicht weiter schrumpfen können.

Beim Upload sieht es noch magerer aus, Modems nach dem V90-Standard erreichen lediglich 30 KBaud oder 3,75 KByte/s – vorausgesetzt, es liegen optimale Bedingungen vor und die Übertragung wird nicht gestört. Mit V92-Modems sollen sogar bis zu 44 KBaud Brutto möglich sein, wenn die Internet-Provider in Zukunft ihre Einwahlknoten mit neuen Modems bestückt haben. Im Test mit Arcor konnte keines der Modems V92 benutzen, sie fielen allesamt auf V90 zurück.

Drei analoge Modems im Vergleich

 
Hersteller Creative Labs [http://de.europe.creative.com] Devolo [http://www.devolo.de] U.S. Robotics http://www.usr-emea.com/
Modell Modem Blaster V.92 Serial Microlink 56k Fun LAN Faxmodem 5630B, V.92
Geschwindigkeit 56 kBaud (V92) 56 kBaud (V90) 56 kBaud (V92)
Daten-Anschluss seriell (9-pol Sub-D) Ethernet (RJ-45) seriell (25-pol. Sub-D)
Relais für Amtsweiterleitung nein ja nein
Status-LEDs 9 3 4
Lieferumfang TAE-Kabel, serielles Kabel, Netzteil, CD, Kurzanleitung TAE-Kabel, Cross-Patch-Kabel, Netzteil, CD, Handbuch TAE-Kabel, serielles Kabel, Netzteil, CD, Kurzanleitung
Preis ca. 30 Euro ca. 45 Euro ca. 70 Euro

Relais-Pflicht

Stationär eingesetzte Modems sollten über ein Relais am Telefonanschluss verfügen, damit das Telefon funktioniert, wenn sich das Modem nicht gerade eingewählt hat. Die analoge Telefonleitung arbeitet mit nur zwei Leitungen, a und b, die am Telefon an den Pins 1 und 2 anliegen. Um neben dem Telefon mehrere Geräte wie Anrufbeantworter und Modems anschließen zu können, gibt es Telefon-Anschlussdosen mit einem F-codierten Anschluss für das Telefon sowie zwei N-codierte Anschlüsse für die Zusatzgeräte. Die Anschlüsse sind jeweils in Reihe geschaltet, Pin 6 des vorhergehenden Geräts ist mit Pin 1 des nächsten verbunden und Pin 5 mit Pin 2. Abbildung 1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau.

Ist kein TAE-Stecker in den Anschluss eingesteckt, verbinden zwei überstehende Kontakte die Pins 1 und 6 sowie 2 und 4, so dass die Amtsleitung an den nächsten Anschluss überbrückt werden. Schließt man ein Gerät an, wird die Überbrückung automatisch aufgehoben und die Amtsleitung liegt lediglich noch an den Pins 1 und 2 des jeweiligen Geräts an – das dahinter liegende Telefon oder Fax ist tot.

Gute Modems besitzen deshalb ein Relais, das im ausgeschalteten Zustand die Pins 1 und 6 sowie 2 und 5 überbrückt. Erst wenn das Modem einwählt, trennt es die Verbindung und hat damit exklusiv Zugang zur Amtsleitung. Deshalb ist es wichtig, dass das TAE-Anschlusskabel bei solchen Modems in jedem Fall eingesteckt bleibt, auch wenn das Gerät nicht in Betrieb ist.

Modems ohne ein Relais am Telefonanschluss hingegen legen automatisch das Telefon und alle anderen an der gleichen Dose angeschlossenen Geräte tot, so lange das Modem-Kabel in der TAE-Dose steckt. In diesem Fall benötigt man einen Telefon-Umschalter, der oft mehr als das eigentliche Modem kostet, oder man muss vor und nach jedem Internet-Besuch die Kabel umstecken.

Auch bei der Auswahl des Modem-Anschlusskabels muss man aufpassen: Sind in dem glasklaren Western-Stecker (RJ-11) auf der Modem-Seite lediglich zwei Adern zu sehen, kann die Amtsleitung nicht auf die Pins 5 und 6 gebrückt werden. Liefert der Hersteller lediglich ein solches zweiadriges Anschlusskabel mit, ist dies ein gutes Indiz dafür, dass das Modem kein Relais besitzt.

Glühwürmchen

Externe Modems besitzen von je her eine Reihe LEDs, die Auskunft über Datentransfers und Status der Internet-Verbindung oder des Modems selbst geben. Bei aktuellen Geräten fallen leider immer häufiger wichtige LEDs weg. So waren weder bei Devolos LAN-Modem noch bei dem Faxmodem von U.S. Robotics zu erkennen, ob das Modem gerade abgenommen hatte oder nicht. Dies ist jedoch entscheidend bei der Fehlersuche, wenn keine Internet-Verbindung zustande kommt – gibt es etwa einen Tippfehler oder eine ungültige Einstellung im Modem-Anwahl-Befehl, wird das Gerät erst gar nicht versuchen, abzuheben. Bei den Modems von Devolo und U.S. Robotics hingegen signalisiert lediglich die Carrier-Leuchte, dass das Modem eine entsprechende Gegenstelle erkannt hat (Modem Connect).

Auf der anderen Seite, in Richtung Computer, spielen diverse Signale der seriellen Schnittstelle eine Rolle. Ist etwa das Kabel beschädigt oder sitzt schief in der Buchse, zeigt das Modem von Creative Labs dies an, indem die betreffenden LEDs schlicht dunkel bleiben. Bei den Geräten von Devolo und U.S. Robotics fällt die Diagnose sehr viel schwerer.

Creative Labs Modem Blaster V.92 Serial

Yast erkannte das Modem als Microcom DeskPorte 56K Voice und richtete es ohne jegliche Probleme ein. Der Lieferumfang des knapp 35 Euro teuren Geräts ist vollständig, neben dem Netzteil liegen dem Modem ein Telefon-Anschlusskabel mit TAE-N-Stecker und ein serielles Anschlusskabel bei. Letzteres besitzt gleichzeitig einen 9-poligen und einen 25-poligen Sub-D-Stecker an einem Ende, lässt sich also ohne Adapter an jedem Computer verwenden.

Auch an LEDs hat Creative Labs nicht gespart: Ganze neun Leuchtdioden informieren den versierten Benutzer darüber, was das Modem gerade tut oder wo es, im Falle einer Störung, gerade klemmt. Viele Hersteller wie Devolo oder U.S. Robotics verwenden heute nur noch drei bis vier LEDs. Damit lässt sich aber nicht erkennen, ob etwa ein Konfigurationsfehler des Einwahlprogramms vorliegt und das Modem deshalb gar nicht erst abnimmt.

Ein Relais zum Durchschalten der Amtsleitung in der TAE-Dose besitzt das Creative-Labs-Modem allerdings nicht, auch liegt dem Gerät lediglich ein zweiadriges Modem-Anschlusskabel bei. Das ist sehr unpraktisch, weil man so entweder einen teuren Mehrfach-Schalter benötigt oder nach jedem Internet-Besuch die Kabel umstecken muss. Es reicht nicht, einfach das Modem über den Schalter an der Rückseite auszuschalten.

Die Dokumentation ist gerade noch befriedigend, die im Handbuch fehlende Befehls-Referenz des Modems hat Creative Labs wenigstens als englische ASCII-Datei mit auf die CD kopiert. Das gedruckte Poster für die Erstinstallation beschäftigt sich ausschließlich mit der Windows-Installation und ist somit wenig hilfreich.

Devolo Microlink 56k Fun LAN

Das Devolo LAN-Modem ist das derzeit einzige analoge Telefonmodem am Markt, das einen Ethernet-Anschluss an Stelle einer seriellen Schnittstelle besitzt. Damit ist es zwar nicht mehr möglich, das rund 45 Euro teure Modem gleichzeitig als Fax zu verwenden, dafür lässt es sich mit einem entsprechenden DSL-Router zu einem analogen Modem-Router kombinieren [2].

Das LAN-Modem wird über das mitgelieferte Cross-Patch-Kabel an die Netzwerkkarte des Rechners oder den Uplink-Port eines Switches angeschlossen, zudem gehört ein vieradriges TAE-Kabel sowie das Netzteil zum Lieferumfang.

Die Einrichtung unter Linux erfolgt genau so wie bei einem DSL-Modem, das direkt an den Rechner angeschlossen wird – unter Suse Linux ist dafür das DSL-Modul von YaST zuständig. Von den angebotenen Internet-Providern können Sie selbstverständlich keinen auswählen, sondern müssen über die Schaltfläche Neu die Zugangsdaten für Ihren Anbieter eingeben – in Abbildung 2 ist dies Arcor.

Abbildung 2: Die Einrichtung des LAN-Modems von Devolo läuft genauso ab bei einem herkömmlichen DSL-Modem. Als Benutzernamen und Passwort geben Sie einfach die Zugangsdaten Ihres Internet-Providers für die analoge Modem-Einwahl an.

Abbildung 2: Die Einrichtung des LAN-Modems von Devolo läuft genauso ab bei einem herkömmlichen DSL-Modem. Als Benutzernamen und Passwort geben Sie einfach die Zugangsdaten Ihres Internet-Providers für die analoge Modem-Einwahl an.

Eine Telefonnummer wird bei der DSL-Einrichtung selbstverständlich nicht abgefragt, schließlich ist dies für DSL-Verbindungen nicht nötig. Devolo benutzt deshalb einen Trick, um den Anwahl-String dennoch an das Modem zu übertragen: Man trägt ihn schlicht als Service-ID in der DSL-Konfiguration ein. Mit der Service-ID wird üblicherweise in Österreich und Großbritannien der Provider ausgewählt, sofern mehrere zur Verfügung stehen – allerdings bietet der Einrichtungs-Dialog von SuSE Linux bis einschließlich Version 9.3 keine Möglichkeit, ihn einzugeben.

Deshalb müssen Sie manuell die Datei /etc/ppp/peers/pppoe ändern. Je nach dem, ob Ihr Betriebssystem das herkömmliche PPPoE-Plugin oder das Roaring-Penguin-Plugin für PPP verwendet, unterscheidet sich der anzufügende Eintrag. Abbildung 3 zeigt die Konfigurationsdatei und die anzufügende Zeile für das herkömmlichen PPPoE-Plugin, während in Abbildung 4 die Änderungen für den Roaring Penguin zu sehen sind.

Abbildung 3: Verwendet PPP das herkömmliche PPPoE-Plugin wie hier zu sehen, wird der Einwahl-String mit dem Parameter <code srcset=

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Abbildung 4: … während das Roaring-Penguin-Plugin für PPP den Parameter <code srcset=

rp_pppoe_service gefolgt von dem Modem-String erwartet.” width=”300″ height=”220″ /> Abbildung 4: … während das Roaring-Penguin-Plugin für PPP den Parameter rp_pppoe_service gefolgt von dem Modem-String erwartet.

Als einziges Modem im Testfeld besitzt das Devolo Microlink 56k Fun LAN ein eingebautes Relais, so dass das Modem jederzeit an der Telefondose angeschlossen bleiben kann. Wird das Gerät nicht gebraucht, lässt es sich über einen kleinen Schalter auf der Rückseite abschalten, um Strom zu sparen oder eine unbeabsichtigte Einwahl zu verhindern. Das gedruckte Handbuch verdient seinen Namen, auch wenn die AT-Befehle dort nicht aufgelistet sind: Es enthält nicht nur die Beschreibung, wie das Modem angeschlossen wird, sondern auch einen Abschnitt zur Einrichtung unter Linux – das ist vorbildlich.

U.S. Robotics Faxmodem 5630B

Das Faxmodem V.92 seriell von U.S. Robotics war mit knapp 70 Euro das mit Abstand teuerste Gerät im Test, ohne dies jedoch durch eine entsprechende Ausstattung zu rechtfertigen: Technisch entspricht es im wesentlichen Creative Labs seriellem Faxmodem, besitzt jedoch lediglich vier Leuchtdioden für die Diagnose.

Auch beim Relais hat der Hersteller gespart. Schließt man das Modem an eine herkömmliche TAE-NFN-Dose an, sind das Telefon und alle anderen Geräte außer Betrieb – man muss also jedes mal das Kabel herausziehen und vor der nächsten Internet-Sitzung wieder einstecken.

Das Modem besitzt eine 25-polige serielle Schnittstelle, der Hersteller liefert jedoch ein entsprechendes Kabel für den Anschluss an herkömmliche 9-polige Sub-D-Stecker an heutigen Computern mit. Ein Anschlusskabel mit zwei Größen wie bei Creative Labs gibt es nicht.

Die mitgelieferte Kurzanleitung beschreibt lediglich den Anschluss des Modems, auf der CD hat U.S. Robotics das deutschsprachige Handbuch unter gebracht, in dem auch die AT-Befehle ausführlich und in Deutsch beschrieben sind.

Faxversand mit Hylafax

Die beiden seriellen Modems von Creative Labs und U.S. Robotics eignen sich zusätzlich für den Fax-Versand und -Empfang mit Hylafax. Während CAPI-Suite eingehende Faxe komfortabel als E-Mail zustellt, speichert sie der Fax-Server Hylafax im Spooling-Verzeichnis

/var/spool/fax, wo sie sich der Benutzer etwa mit dem Programm

susefaxselbst abholen muss. Auch für den Fax-Versand ist

susefaxzuständig, wobei es letztlich die Daten nur an den Hylafax-Server weiter reicht.

Die Einrichtung ist relativ kompliziert und erfolgt an der Kommandozeile, da Hylafax in keiner Weise in YaST integriert ist – die Fax-Einrichtung in der Rubrik

Netzwerkbezieht sich ausschließlich auf ISDN-Karten mit CAPI-Treiber. Eine Anleitung dazu finden Sie unter [3].

Das Frontend Susefax wirkt sehr altbacken und wird offenbar schon lange nicht mehr gewartet. Wie in Abbildung 5 zu sehen, funktionieren nicht einmal die Umlaute und es kommt zu Darstellungsfehlern auf der Oberfläche. Modernere Programme sind dem Autor nicht bekannt, zumal die meisten wie zum Beispiel kfax ohnehin nur empfangene G3-Faxe anzeigen, aber nicht versenden können.

Abbildung 5: Um die Fax-Funktion der Modems zu benutzen, muss man unter Suse Linux das veraltete Hylafax unter Suse Linux nachinstallieren. Auch das Frontend <code srcset=

susefax wurde lange nicht mehr aktualisiert, wie die Darstellungsfehler belegen.” width=”300″ height=”225″ /> Abbildung 5: Um die Fax-Funktion der Modems zu benutzen, muss man unter Suse Linux das veraltete Hylafax unter Suse Linux nachinstallieren. Auch das Frontend susefax wurde lange nicht mehr aktualisiert, wie die Darstellungsfehler belegen.

Fazit

Die altbewährte serielle Schnittstelle bietet nach wie vor die sicherste Möglichkeit, ein Modem anzuschließen – die Protokolle sind klar definiert, und selbst die Modem-Strings sind unter den Herstellern standardisiert. Sollte der jeweilige Rechner über keine serielle Schnittstelle verfügen, lohnt es sich sogar, einen USB-Seriell-Wandler einzusetzen; in dieser Kombination funktioniert die Linux-Unterstützung sehr viel wahrscheinlicher als bei einem reinen PCI- oder USB-Modem.

Mit dem Microlink 56k Fun LAN hat Devolo jedoch eine interessante Alternative zum seriellen Modem geschaffen: Das Devolo-Gerät emuliert ein herkömmliches DSL-Modem, was die Einrichtung ohne große Hürden und unter fast jedem Betriebssystem möglich macht. Besonders interessant ist jedoch der Einsatz in Kombination mit einem WLAN-DSL-Router, denn Modem-Router mit oder ohne WLAN gibt es schon lange nicht mehr zu kaufen.

Infos

[1] Kommerzielle Linux-Modem-Treiber: http://www.linuxant.com

[2] WLAN-Modem-Router: Mirko Dölle, “Pfadfinder”: LinuxUser 08/2005, S. 86

[3] Hylafax-Einrichtung: http://www.linux-user.de/ausgabe/2001/08/035-sedlbauer/sedlbauer.html

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