Player für Ogg und MP3
Mit dem YP-F2R stellt Samsung einen zierlichen Player vor, der 26,5 x 73,3 x 27,5 Millimeter misst gerade einmal 35 Gramm auf die Waage bringt. Er beherrscht neben MP3 und Ogg Vorbis auch die Formate ASF und WMA. Für Unterhaltung jenseits der Musik aus der Konserve sorgt ein integrierter Radioempfänger mit RDS-Funktion.
Der in schwarz und weiß erhältliche Musikzwerg birgt mit 2 GByte Flashspeicher ausreichend Speicherplatz. Mit Linux kooperiert der YP-F2R laut Hersteller problemlos: Über einen USB-2.0-Anschluss lässt sich der Player mit Musik und Strom befüllen. Ein kompletter Akkuladevorgang dauert zweieinhalb Stunden und reicht für bis zu zwölf Stunden Musikwiedergabe, lässt Samsung wissen.
Die Ohrhörer finden sich im Halsband des Geräts. Daraus ertönt die Musik nicht nur in neun vorprogrammierten Equalizerstufen, sondern auch modelliert durch die Samsung-Entwicklung DNSe (Digital Natural Sound Engine). Bei nur 18 Milliwatt Ausgangsleistung soll die Engine eine Art Raumklang aus den Stöpseln zaubern. Samsungs unverbindliche Preisempfehlung für das Gerät lautet 230 Euro.
Klein, aber komplett
Der Senyo 600, den wir in Ausgabe 08/2006 kurz an dieser Stelle vorgestellt hatten, glänzt durch seine kleine Abmessungen. Dass wir den Rechner-Zwerg kurzerhand dem Thin-Client-Portfolio http://www.transtec.de/D/D/products/ServerBasedComputing/transtecMYLO500.html des Herstellers Transtec zuschlugen, ist trotzdem nicht richtig: Beim Senyo 600 handelt es sich um einen “ausgewachsenen” PC, worauf auch die Ausrüstung mit Festplatte, DVD-Brenner und Kartenleser hinweist. Transtec arbeitet derzeit noch daran, eine Linux-Version des nach eigenen Angaben kleinsten Rechners der Welt aufzusetzen. Sobald die fertig ist, stellen wir den Senyo 600 in einem Test genauer vor.
Adapter für Platten und Laufwerke
Festplatten und optische Speicher hat das Unternehmen Lindy mit einem USB-Adapter für SATA-und IDE-Laufwerke im Blick. Die Idee: An den Adapter stöpselt man auf der einen Seite eine interne Festplatte an und versorgt sie über ein mitgeliefertes Netzteil mit Strom. Die andere Seite verbindet das Plattenkonstrukt via USB-Anschluss mit dem Rechner. So werden aus internen Laufwerken – auch optischen – externe USB-Platten.
Am Adapter selbst stellt Anschlüsse für 5,25-, 3,5- und 2,5-Zoll-Geräte bereit, und dies sowohl für die EIDE-/Parallel-Schnittstelle als auch für SATA-Laufwerke. Das Erkennen der Festplatten meistert jedes aktuelles Linux-System, das auch herkömmliche USB-Laufwerke erkennt, meint der Hersteller. Im Kurztest in der LinuxUser-Redaktion klappte der Anschluss einer EIDE-Festplatte und eines SATA-DVD-Laufwerks unter Ubuntu 6.06 und Suse 10.1. Je nach Distribution mountet das Hotplug-System die USB-Platte nur lesbar: Dann gilt es mit Chmod nachzubessern.
In der Schachtel liegen neben dem Adapter ein 80 Zentimeter langes USB-Kabel, ein 40-poliger IDE/Atapi-Anschluss für 3,5-Zoll-Festplatten, ein 44-poliger IDE-Anschluss für Notebook-Festplatten im 2,5-Zoll-Format sowie ein Anschluss für SATA-Geräte. Ein kurzes SATA-Kabel sowie ein SATA-Stromadapter finden sich ebenso im Paket wie ein externes Steckernetzteil für die Versorgung der Laufwerke. Der Vermittler zwischen PC und Laufwerk kostet 28 Euro (http://www.lindy.com/de/productfolder/04/42861/).






