In der Theorie sollte das nicht passieren, in der Praxis geschieht es aber doch hin und wieder: Ein bestimmtes Paket aus Ubuntus Archiven sorgt bei einer großen Zahl von Ubuntu-Benutzern für Probleme. So etwa im August 2006, als ein Update den X-Server störte und viele Anwender nach dem Reboot vor einem schwarzen Bildschirm saßen.
Auf der Ubuntu-Devel-Announce-Liste kündigt Ubuntus Robbie Williamson nun eine Maßnahme an, um mit solchen Situationen künftig besser fertig zu werden. Die Mircoblogging-Dienste Twitter und Identi.ca sollen es richten. Wenn man einen der folgenden Feeds abonniert
http://identi.ca/ubuntustatushttp://twitter.com/ubuntustatus
erhält man im Ernstfall zügig eine Warnung. Die sorgt dann im Idealfall dafür, dass die alarmierten Benutzer mit einem Update warten und so von dem Problem verschont bleiben, bis es behoben ist.
Wie gut das in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen, denn der Erfolg hängt davon ab, wie viele Ubuntu-Nutzer a) Twitter und Identi.ca ständig verwenden und b) den hier beschriebenen Feed abonnieren. Am besten wäre es natürlich, wenn die Ubuntu-Entwickler Updates ausgiebig testen, um solche Fehler schon im Vorfeld zu verhindern.


