Problemchen

Anlass zur Kritik bietet die insbesondere bei Grafikkarten schlechte Auswahl an Treibern: Auf modernen Rechnern, die teilweise die VESA-Standards nicht mehr korrekt unterstützen, kommt die grafische Oberfläche mangels passender Module oft gar nicht hoch. Auf älteren Systemen läuft das das System mit einer zu niedrig eingestellten Farbtiefe. Hier empfiehlt es sich, den X-Server mit dem Befehl startx -- -bpp 16 oder startx -- -bpp 32 zu aktivieren.

Die Konfiguration des Internet-Zugangs bereitet in einigen Fällen Probleme, wenn Sie mithilfe von WLAN ins Netz gehen. Im Test gelang es bei einigen Chipsätzen des Herstellers Atheros nicht, eine Verbindung aufzubauen. Intel-Chipsätze dagegen unterstützt das System recht gut. Die bewährte kabelgebundene Konfiguration mithilfe eines DHCP-Servers gelang im Test ohne Probleme.

Fazit

Im Kurztest überzeugte 4M Linux trotz der genannten Schwächen in seinen jeweiligen Schwerpunkten durchaus. Das System arbeitet stabil und wieselflink – wer einfachere multimediale Aufgaben bewältigen oder auch ältere Spiele weiterhin nutzen möchte, liegt damit genau richtig.

4M Linux spielt seine Stärken vor allem auf älteren Systemen aus und erfreut das Auge mit einigen optischen Schmankerln, für die ansonsten deutlich leistungsfähigere Hardware nötig wäre. 

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