Ubuntu Light
Installation und erster Eindruck von Unity
Fazit
Mit der Exposé-Ansicht, dem Dock und dem oberen Panel sind die Fähigkeiten von Unity derzeit bereits erschöpft. Virtuelle Arbeitsflächen oder ein Spaces-Konzept wie bei Meego gibt es nicht. Für eine tatsächliche Bewertung ist es beim aktuellen Entwicklungsstand allerdings noch deutlich zu früh. Es fehlen noch sehr viele Funktionen – so gibt es beispielsweise keine Möglichkeit, an die Einstellungen zu gelangen oder das Hintergrundbild einzurichten.
Mit dem Dock und dem von Mark Shuttleworth angestrebten "Global Menu", das die Menüleiste ins Panel verschiebt, kommt Unity einem kompletten Mac-OS-Klon schon sehr nahe. In Sachen Performance muss Canonical allerdings noch einmal kräftig nacharbeiten: Während die CPU-Auslastung unter dem Standard-Gnome-Desktop den Lüfter auf unserem Testgerät nur ab und an einschaltete, lief er unter Unity praktisch auf Dauerbetrieb, wobei der Fenstermanager Mutter mit rund 7 Prozent CPU-Nutzung negativ auffiel. Doch bis zum Oktober 2010 hat Canonical ja noch viel Zeit, um an UNE und Unity zu feilen.
Infos
[1] Blog-Eintrag von Mark Shuttleworth: http://www.markshuttleworth.com/archives/383
[2] Änderungen in kommenden Ubuntu-Versionen: http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Mark-OS-X



