Yoper Linux 2010 "Dresden" spät, aber gut

Mit einer Verzögerung aufgrund einer verlängerten RC-Phase ist Anfang Mai Yoper Linux 2010, Codename "Dresden", erschienen. Die völlig unabhängig von anderen Linux-Derivaten auf Quellcode-Basis entwickelte Distribution aus Neuseeland wartet in der neuesten Version mit einem aktuellen Kernel 2.6.33 und X.org 1.7.6 auf. Außerdem bringt das für i686-Prozessoren optimierte Yoper Linux 2010 im Paket kernel-bfs einen von Ken Colivas entwickelten, speziell für den Desktop-Einsatz optimierten alternativen CPU-Scheduler mit. "Dresden" steht auf der Website des Projekts (http://yoper-linux.org) in Versionen mit KDE 3, KDE 4, LXDE und XFCE zum Download bereit, daneben finden sich in den Repositories der Distribution unter andere auch die schlanken Window-Manager Fluxbox und Openbox. Die Yoper-Variante mit dem beliebten Lightweight-Desktop LXDE finden Sie bootfähig auch auf der Heft-DVD dieser Ausgabe.

Schlankes Desktop-System auf unabhängiger Code-Basis: Yoper Linux 2010 "Dresden" (hier in der LXDE-Variante).

Ubuntu Studio 10.04 für Medienschaffende

Bei Ubuntu Studio (http://ubuntustudio.org) handelt es sich um einen offiziellen Ableger der südafrikanischen Distribution, der sich vor allem an Grafiker, Musiker und Videofilmer wendet. Dies zeigt sich zum Beispiel an den vor allem für die Musikproduktion unverzichtbaren Low-Latency- und Realtime-Kernel-Varianten, welche die Distribution anbietet. Daneben setzt sie in Sachen Tonproduktion auf den Audioserver Jack. Auf Anwendungsseite erweist sich Ubuntu Studio als wahres Schatzkästlein für Medienschaffende, das alle nur erdenkbaren Werkzeuge für die Audio/Video- und Grafikproduktion mitbringt. Die neueste, auf "Lucid Lynx" aufsetzende Version Ubuntu Studio 10.04 hat unter anderem die neuesten Versionen von Aeolus, Ardour, Audacity, Blender, Fontforge, Hydrogen, Incscape, Kino, LMMS, Musescore und Scribus an Bord. Auf der Heft-DVD zu dieser Ausgabe finden Sie sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Variante der Distribution als Alterate-Install-Medium.

In einer recht düsteren Oberfläche wartet Ubuntu Studio 2010 mit einem wahren Schatzkästlein an Applikationen für Grafiker, Musiker und Videofilmer auf.

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