Wie sich die Laufzeit eines Notebooks mit schlechter Software verringern lässt, weiß man spätestens seit Windows Vista. Das Wunder-Betriebssystem aus Redmond benötigte auf den meisten Rechnern bis zu 30 Prozent mehr Strom als der Vorgänger Windows XP. Doch auch Linux kommt beim Stromspartest nicht immer sehr gut weg. Das ist schade, lässt sich doch die Akkulaufzeit über die folgenden drei einfachen Punkte schnell und wesentlich verbessern:
- Bildschirmhelligkeit und Grafiktreiber
- Prozessor- beziehungsweise Prozess-Management
- Ausschalten nicht genutzter Peripheriegeräte
Auf den meisten Notebooks lassen sich durch diese drei Punkte Stromeinsparungen von 5 bis 10 Watt erreichen, selbst Werte über 15 Watt sind keine Seltenheit. Anstatt zwei Stunden arbeitet der Akku dann drei, wie der Artikel im Folgenden zeigt.
Display und Grafiktreiber
Proprietär hin, proprietär her: Die Originaltreiber von ATI/AMD und Nvidia arbeiten deutlich effizienter als die freien Alternativen. Unter dem Aspekt des Stromsparens stellt die Installation der entsprechenden Treiber daher auf einem System mit ATI- oder Nvidia-Grafik ein Muss dar.
In unseren Tests mit einem rund zwei Jahre alten Notebook mit integrierter Radeon-3200-Grafik verbrauchte der proprietäre fglrx-Treiber rund 5 Watt weniger als der aktuelle radeonhd-Treiber. Auch auf einem bereits etwas älteren Notebook mit Nvidia-5200-Grafik lagen die Durchschnittswerte mit dem proprietären Kernelmodul nvidia um 3 bis 4 Watt tiefer als mit dem freien nv- oder nouveau-Treiber. Dies gilt auch für Desktop-Systeme, wie ältere Tests zeigen [1].
Neben dem Treiber spielt auch die Helligkeit des Displays eine sehr große Rolle: Zwischen dem Maximal- und Minimalwert
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