Angetestet
Aktuelle Software im Kurztest
Mit Rhinote haften Notizen direkt auf der Oberfläche
Bei Rhinote handelt es sich um ein Python-Programm für digitale Notizzettel. Nach dem Aufruf erscheint es als schlichtes gelbes Fenster. Mangels Konfigurationsdatei müssen Sie für Änderungen am Erscheinungsbild Hand an den Programmcode legen – die Rhinote-Website bietet hierzu einige Beispiele. Das macht schon deutlich, dass sich Rhinote im Gegensatz zu anderen Haftzettel-Implementierungen auf das Wesentlichste beschränkt. Sämtliche Funktionen erreichen Sie ausschließlich über Tastenkürzel, Menüs fehlen völlig. Erfreulicherweise hält sich das Programm immerhin an gängige Standards: Mit [Strg]+[X] schneiden Sie Passagen aus und fügen sie mit [Strg]+[V] wieder ein; [Strg]+[H] fördert eine Hilfeseite zutage, die alle verfügbaren Tastenkürzel auflistet. Einen Pluspunkt von Rhinote stellt das Undo-Feature dar. Die eingebauten Routinen zum Speichern und Laden ermöglichen, den Inhalt einer Notiz wahlweise als reinen Text oder im Rhinote-eigenen Format abzulegen. Eine Funktion zum automatischen Sichern und Wiederherstellen, die alle offenen Notizen bei Programmende speichert und beim Neustart wieder lädt, fehlt Rhinote jedoch bislang.
Rhinote 0.7.4
Lizenz: GPLv2 Quelle: http://rhinote.tuxfamily.org/
Wertung
Das kompakte Notizzettel-Programm Rhinote lässt sich intuitiv bedienen, ihm fehlt jedoch eine Auto-Save-Routine.



