Ladehemmung
Neuerungen und Fallstricke in Grub2
Fazit
Der Ansatz der Grub2-Entwickler erscheint zwar sinnvoll, doch bringt die Vielzahl an Neuerungen für den Durchschnittsanwender wenig Gewinn. Ein Bootschirm mit schicken Grafiken und Farben gehört in die Abteilung Marketing oder allenfalls noch Usability. Es leuchtet nicht ganz ein, warum es künftig notwendig ist, einen einfachen Menüeintrag noch mal in ein Skript zu verpacken.
Andererseits befindet sich bei Grub2 noch vieles im Fluss. Kontrollstrukturen und modularer Aufbau machen die Konfiguration flexibler und ermöglichen es, die Software auch nachträglich noch zu erweitern. So bleibt den Entwicklern auch noch Luft, um einige Korrekturen vorzunehmen.
Lilo
Linux Loader. Standard-Bootloader, bevor Grub 2002 in vielen Distributionen diese Rolle übernahm. Verfügt im Gegensatz zu Grub über keine Dateisystemtreiber und greift nur auf vorher festgelegte Adressen zu.
UUID
Universally Unique Identifier, ein Standard für Identifikatoren. Eine UUID besteht aus einer 16-Byte-Zahl, die in der Regel in fünf Gruppen aus hexadezimalen Ziffern unterteilt wird. Aufgrund der großen Anzahl von Möglichkeiten tendiert die Wahrscheinlichkeit von doppelten UUIDs gegen Null, was ein zentrale Vergabe unnötig macht.
Here-Dokument
Vereinfacht die Ausgabe von mehrzeiligem Text. Dabei definieren Sie einen Marker (als Konvention oft
EOF, End of file), bis zu dem alle Zeilen als Here-Dokument gelten.
[1] Grub2-Projekt: http://www.gnu.org/software/grub/grub-2.en.html
[2] Pupa-Projekt: http://www.nongnu.org/pupa/
[3] Statusbericht Grub2: http://grub.enbug.org/CurrentStatus
[4] Grub2 in Karmic Koala: https://wiki.ubuntu.com/Grub2
[5] Passwort-Bug: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/grub2/+bug/478806/
[6] Bug beim Upgrade: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/grub2/+bug/386789
[7] Grub-Kommandos: http://grub.enbug.org/CommandList


