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Digitaler Notenschlüssel

Notensatz-Software im Test

Fazit

Auch im Jahr 18 seit Kernel 0.1 bleibt es dabei: Die Open-Source-Welt hat Schwierigkeiten, ein derartiges Nischenprodukt wie ein Notensatzprogramm zu entwickeln.

Die Ergebnisse von Lilypond nebst Frontend Frescobaldi mögen äußerst professionell anmuten, doch eine neue Markup-Sprache zu erlernen und in dieser grafische Vorstellungskraft zu entwickeln ist nicht jedermanns Sache. Spätestens, wenn längere Passagen umgeschrieben oder Sie einzelne Stimmen transponieren wollen, ist hier Neuschreiben angesagt, statt das vorhandene Material per Klick zu verschieben.

Die beiden grafischen Ansätze Noteedit und Musescore gehen sicher in die richtige Richtung. Der Weg bis zum Anschluss selbst nur an die Consumer-Programme der kommerziellen Welt erscheint allerdings noch recht weit.

Glossar

WYSIWYG

Abkürzung für "What You See Is What You Get"; beschreibt Programme, die bereits beim Erstellen die Dokumenten so anzuzeigen, wie Sie später im Druck erscheinen.

Kommentare
Denemo für Gnome-Nutzer
Christian Herzberg (unangemeldet), Montag, 23. November 2009 03:19:21
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Hallo Mirco,

Du schreibst:
„Gnome-Nutzer holen sich über Abhängigkeiten allerdings so manches KDE-Werkzeug und etliche Qt-Bibliotheken mit an Bord.“

Ein Tool für Gnome, welches sich irgendwo zwischen Frescobaldi und NoteEdit eingliedert ist Denemo:

http://denemo.org

Der Ausdruck wird auch über LilyPond realisiert. Es importiert und exportiert LilyPond-Dateien und ermöglicht sowohl die Ansicht des LilyPond Codes. Andererseits bietet es die Vorteile einer NoteEdit ähnlichen Ansicht und Eingabe von Noten.

Mit der Einschränkung, dass die Kompatibilität mit LilyPond auf einer älteren Version (2.8.1) zu beruhen scheint.

Vielen Dank für den Artikel und
alles Gute


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Deutsche Tonhöhenangaben möglich
Foobarz (unangemeldet), Sonntag, 15. November 2009 14:54:34
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Es ist möglich, deutsche Tonhöhenangaben (also h, b und his statt b, bes und bis) zu nützen, dazu muss nur am Anfang der .ly-Datei die deutsche Definition mit

\include "deutsch.ly"

eingebunden werden.

Desweiteren sind auch andere Sprachen möglich.

Siehe auch hier:

http://lilypond.org/doc/v2....#Note-names-in-other-languages


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MuseScore
Thomas Bonte (unangemeldet), Donnerstag, 24. September 2009 17:17:14
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Hi Mirko,

Can you reveal what version of MuseScore you used for you testing?


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Re: MuseScore
David Bolton (unangemeldet), Donnerstag, 24. September 2009 19:55:09
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Die Probleme mit MuseScore, die Sie erwähnen (unpräzise Mausklick und häufige Abstürze) sind in 0.9.5 behoben


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Re: MuseScore
Mirko Albrecht, Freitag, 25. September 2009 12:56:36
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Vielen Dank für die Information. Wir werden eventuell MuseScore als lohnendsten Kandidaten demnächst einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Mirko Albrecht


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Infos zum Autor

Mirko Albrecht

Mirko Albrecht schreibt seit Ende 2004 regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Wenn er nicht gerade eine neue Distribution ausprobiert, spielt er gern Schach oder fotografiert die Welt.
Seine Rechner werden meist von Xubuntu oder Opensuse bevölkert.


Infos zur Publikation

Dieser Artikel stammt aus der Zeitschrift LinuxUser.

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