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Wicd erleichtert das Konfigurieren von Netzwerkschnittstellen
Ursprünglich zum Verwalten von WLAN-Verbindungen gedacht, hat sich Wicd inzwischen zu einen vollwertigen Managementwerkzeug für Netzwerke und Interfaces entwickelt. Mit seiner Hilfe legen Sie auf einfache Weise zu verwendende DNS-Server fest, konfigurieren den DHCP-Client, setzen statische IP-Adressen und Routen oder passen Netzwerkmasken an. Bei der Konfiguration von WLAN-Verbindungen gestattet Wicd zudem, die ESSID und das Verschlüsselungsprotokoll des jeweiligen Netzes anzugeben. Bei der Verschlüsselung reicht die unterstützte Palette dabei von WAP 1 und 2 über WEP bis zu TTLS.
Alle Interfaces werden über Profile konfiguriert. In ihnen legen Sie die notwendigen Konfigurationsparameter fest. Auf diese Weise erstellen Sie beliebig viele Profile, zwischen denen Sie im Betrieb wechseln – ideal für den mobilen Einsatz. Globale Einstellungen, wie die vorhandenen Netzwerkkarten, das Verhalten bei der Trennung vom Netz oder die externen Dienstprogramme, legen Sie hingegen für alle Profile in den Programmeinstellungen fest. Bei der Verwendung externer Programme zeigt sich Wicd flexibel und erkennt weitgehend eigenständig, welche Tools das System vorhält. Mit deren Hilfe ermittelt Wicd dann die angeschlossenen Netzwerkkarten, setzt DHCP-Requests ab oder manipuliert die Routingtabellen.
Das größtenteils in Python implementierte Wicd besteht aus einem Daemon, der beim Systemstart aktiviert wird und alle Einstellungen vornimmt, sowie aus zwei Konfigurationsclients: Neben der grafischen Oberfläche gibt es auch eine Curses-basierte Variante für die Konsole.



