Klebebindung
Anwendungen statisch linken mit Statifier und Ermine
Noch mehr Gerümpel
Statifier und die Light-Fassung von Ermine binden ausschließlich dynamische Bibliotheken ein, wobei unter Statifier die kritischen Bibliotheken NSS ("Name Service Switch") und Gconv (für die Konvertierung von Zeichensätzen) grundsätzlich draußen bleiben müssen. Insbesondere Spiele bringen jedoch meist noch zusätzliches Material in Form von Bildern oder Audiodateien mit, während Anwendungsprogramme gerne Übersetzungen in zahlreichen .mo-Dateien anhäufen. Sie alle müssen ebenfalls auf den neuen Computer umziehen. Nur Ermine Pro bietet an, derartige plattformunabhängige Daten mit in das statisch gelinkte Programm aufzunehmen. Zusätzlich kann die teuerste Variante im Feld mehrere, sich nacheinander aufrufende Programme zu einem einzigen verschmelzen.
Fazit
Aufgrund seiner zahlreichen Mängel ist Statifier unter dem Strich höchstens für kleinere Kommandozeilenwerkzeuge brauchbar. Die Alternative Ermine kostet hingegen wieder Geld – wie viel genau, bleibt Verhandlungssache mit dem Hersteller. Für den privaten Anwender lohnt es sich da eher, ein komplettes Live-System zusammenzustellen – zumal Ubuntu bereits entsprechende Werkzeuge mitbringt. Umfassende Rettungsmedien finden Sie im Internet sogar zuhauf.
[1] Statifier: http://statifier.sourceforge.net/
[2] Ermine: http://magicermine.com/
[3] ASLR: http://de.wikipedia.org/wiki/Address_Space_Layout_Randomization



