Home / LinuxUser / 2008 / 10 / Aufschlussreiches

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Aufschlussreiches

Lokale Rechner auf Schwachstellen überprüfen

01.10.2008 Ein System gegen Angreifer abzusichern erfordert viel Sachkenntnis. Der Security-Scanner Lynis hilft auf vielfältige Weise bei der Suche nach potenziellen Schwachstellen.

Oft reicht schon eine kleine Fehlkonfiguration, um Angreifern den Weg ins System zu ebnen. Die Fehler zu finden erfordert nicht nur viel Sachverstand, sondern auch eine Menge Zeit, um die potenziellen Sicherheitslücken nacheinander abzuklappern. Die Bash-Skript-Sammlung Lynis (http://www.rootkit.nl/projects/lynis.html) automatisiert diese mühselige Arbeit und prüft Ihr Linux von Kopf bis Fuß auf verschiedenste Aspekte. Es bezieht dabei System- und Serverdienste genauso mit ein wie Kernel-Module und die Netzwerkkonfiguration. Dazu nutzt es hauptsächlich Systemtools wie Chkconfig, Readlink, Stat oder Strings. Aufgrund dieses einfach gehaltenen Aufbaus eignet sich Lynis zum Einsatz auf den meisten Unix-Derivaten einschließlich OpenSolaris und diversen BSD-Varianten.

Lynis einsetzen

Um den Sicherheitschecker zu benutzen, genügt es, den Tarball an einem beliebigen Platz zu entpacken – infrage kommen hier auch Wechseldatenträger wie USB-Sticks oder Floppys. Da die Skriptsammlung während der Checks nicht schreibend auf die eigenen Dateien zugreift, startet Lynis sogar problemlos von CD- oder DVD-Datenträgern.

Öffnen Sie im Lynis-Verzeichnis eine Konsole und geben Sie als Benutzer root den Befehl ./lynis ein. Daraufhin öffnet sich die Funktionsübersicht, die sich auf wenige mögliche Parameter beschränkt. Der Informationsgehalt des Manuals, das Sie mit ./lynis --man öffnen, fällt kaum größer aus als jener der Hilfeseite. Der Aufruf ./lynis -c startet den Suchlauf, der in diesem Modus nach jedem Schritt eine Bestätigung des Anwenders erwartet. Hängen Sie das Kürzel -Q("Quiet") an, läuft Lynis ohne weitere Stopps bis zum Ende durch.

Um den Systemchecker via Cronjob zu starten, verwenden Sie den Schalter --cronjob. Ergänzen Sie dazu die Datei /etc/crontab um den Eintrag:

16 6 * * * root /Pfad/zu/Lynis/lynis -c --cronjob

Lynis erlaubt mit dem Schalter --profile Profil das Einbinden eigener Suchprofile. Als Standard verwendet es default.prf, das Sie nach Ihren eigenen Wünschen anpassen können. Eine hinreichende Dokumentation darüber fehlt jedoch.

Reporting

Während des Scans hält Lynis Sie stets über den aktuellen Ergebnisse auf dem laufenden. Ähnlich wie beim Bootscreen versieht es die durchgespielten Testmuster mit Anmerkungen wie OK, DONE oder WARNING. Am Ende des Durchlaufs fasst das Skript noch einmal alle als gefährlich eingestuften Befunde zusammen.

Während die Bildschirmausgabe nur die wichtigsten Daten anzeigt, finden Sie in der Logdatei /var/log/lynis-report.dat eine ausführliche Analyse des Scans. Sie hilft nicht nur beim Auffinden von Sicherheitslöchern, sondern bietet einen umfassenden Überblick über des Systemzustand – angefangen von den geladenen Kernelmodulen über die gestarteten Daemons bis zu den installierten Paketen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Lynis weder alle Schwachstellen im System entdecken kann, noch alle Warnungen tatsächlich eine ernsthafte Bedrohung des Systems darstellen. Sie dienen lediglich als Hinweis auf eine mögliche Gefährdung.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

536 Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Thomas Leichtenstern

Thomas Leichtenstern

CD/DVD-Redakteur


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...