Home / LinuxUser / 2006 / 12 / Externe 500-GByte-Festplatte von Seagate

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Schnelle Barracuda

Externe 500-GByte-Festplatte von Seagate

Die Benchmarks

Nach den Höhenflügen mit dem eSATA-RAID von Lacie im letzten LinuxUser [2] waren wir natürlich auf die Leistungen der Seagate-Platte gespannt. Mit Höchstwerten von 62 MByte/s (lesen) und 58 MByte/s (schreiben) übernimmt die externe Barracuda die Spitzenposition bei den externen Speichern ohne RAID und bringt damit etwa die Performance einer schnellen internen Festplatte. Die bisher schnellste Platte im Hardware-Labor des LinuxUser [3] brachte es dank Firewire 800 immerhin auf 41 MByte/s (lesen) beziehungsweise 38 MByte/s (schreiben).

Bei der Verwendung verschiedener Dateisysteme ergeben sich deutliche Unterschiede, wobei Ext3 wesentlich besser abschneidet als auf der Lacie Biggest S2S. Dies lässt vermuten, dass Ext3 Schwächen im RAID-Betrieb aufweist. Beim Benchmark Bonnie++ [4] (Tabelle "Bonnie++"), der die Geschwindigkeit der Festplatte mit 4 GByte großen Dateien misst, schreibt und liest XFS am schnellsten, dicht gefolgt von ReiserFS und Ext3. Diese Resultate bestätigte auch ein Test mit slow.c [5], das eine 2 GByte große Datei schreibt und liest. Mit geringen Nuancen zeigt slow.c das gleiche Bild wie Bonnie++, wobei sich hier ReiserFS auch beim Lesen knapp vor Ext3 setzt (Tabelle "slow.c").

In beiden Benchmarks erzielte die Seagate-Platte eine Schreibgeschwindigkeit von rund 56 MByte/s und las die Daten mit knapp 60 MByte/s. Bei diesen Werten handelt es sich wie erwähnt um die Spitzenwerte im unteren Blockbereich für relativ große Files. Bei Dateigrößen unter einem MByte sinkt die Datenrate erfahrungsgemäß bis auf ein Zehntel der Maximalwerte.

Bonnie++

Ext3

ReiserFS

Xfs

schreiben 54 56 58
lesen 60 60 62

slow.c

Ext3

ReiserFS

Xfs

schreiben 49 53 58
lesen 56 57 60

Fazit

Die eSATA-Lösung von Seagate arbeitet ohne Zweifel sehr schnell. Die verbaute Festplatte gehört jedoch nicht zu den schnellsten SATA-Disks auf dem Markt, schon bald könnten hier Lösungen mit Datentransferraten von 80 MByte/s oder mehr zur Verfügung stehen.

Über das Preis/Leistungsverhältnis der Barracuda ST3500601XS kann man sich nicht beschweren: Der Promise-Controller allein kostet im Einzelhandel rund 50 Euro, die Festplatte etwa 220 Euro. Wünschenswert wäre hingegen auch eine günstigere Variante ohne PCI-Karte. Neue Mainboards bringen bereits eSATA-Anschlüsse mit, und der zweite Anschluss der Promise-Karte will schließlich auch nicht unbenutzt bleiben.

Glossar

eSATA

External Serial ATA. Erweiterung des SATA-Standards für externe Festplatten. eSATA definiert abgeschirmte Kabel bis zu zwei Meter Länge und neue Stecker/Buchsen für bis zu 5000 Steckzyklen.

Infos

[1] Festplatten-Ranking: http://www.storagereview.com/php/benchmark/bench_sort.php

[2] Test Lacie Biggest S2S: Marcel Hilzinger, "Ganz hoch hinaus", LinuxUser 11/2006, S. 84

[3] Test USB- und Firewire-Laufwerke: Marcel Hilzinger, "Schnell, schneller…", LinuxUser 04/2006, S. 50

[4] Bonnie++: http://www.coker.com.au/bonnie++/

[5] slow.c: http://www.jburgess.uklinux.net/slow.c

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...