Rating in Amarok

In der aktuellen Version 1.4 "Fast Forward" unterstützt der beliebte Audio-Player Amarok zwei Wege, um die Beliebtheit eines Songs festzulegen: Zum einen vergibt die Software selber seit einigen Versionen automatisch ein sogenanntes Scoring. Dies hängt davon ab, wie oft Sie den Titel gespielt und ob Sie ihn vorzeitig unterbrochen haben. Seit Release 1.4 erlaubt das Programm zum anderen dem Benutzer selbst, Punkte zu vergeben.

Ein Ruby-Skript namens Score2Rating erleichtert diese Arbeit, in dem es die automatische Punktezahl als Initialwert für das Rating übernimmt. Um Score2Rating zu installieren, rufen Sie einfach aus der Skript-Verwaltung den Punkt Weitere Scripte holen auf und laden das kleine Helferlein direkt vom KDE-Server herunter.

Wer sich beim Bewerten von Songs schwertut, dem hilft Score2Rating auf die Sprünge.

Kurz notiert

Im Rahmen des KDE-Four-Core-Treffens bleiben die PIM-Entwickler blieben nicht untätig: Sie trieben den PIM-Speicherdienst mit dem Codenamen Akonadi (http://pim.kde.org/akonadi/) nach Kräften weiter. Akonadi speichert nicht nur Daten wie Mails, Adressen oder Kontakte, sondern erledigt auch Abfragen für alle PIM-Anwendungen. Diese Abstraktion erleichtert das Entwickeln von grafischen Frontends. Entwickler von KMail, KOrganizer und KAddressbook planen, in KDE 4 auf Akonadi aufzubauen.

Wer nach einem Editor mit Debugging-Funktionen sucht, dem empfiehlt sich ein Blick auf den Protoeditor: Das Programm verwendet Kate-Part und unterstützt derzeit die Skriptsprachen PHP und Perl. Beim Debugging macht die Software von DBGp Gebrauch, wenn es um Perl geht; für PHP hat der Entwickler die Wahl zwischen DGB, Xdebug und Gubed. Damit unterstützt der Protoeditor neben grundlegenden Debugging-Fähigkeiten wie Stepping, Breakpoints, Backtraces oder dem Überwachen von Variablen auch spezifische Fähigkeiten der einzelnen Debugger.

KWin-Betreuer Lubos Lunak begann im Rahmen des KDE-Four-Core-Treffens damit, den KDE-Fenstermanager mit Compositing-Fähigkeiten auszustatten. Statt wie bislang auf einen externen Composition-Manager für Desktop-Effekte wie Fensterschatten zu setzen, integrierte er diese Funktionen in den Fenstermanager. Einmal fertiggestellt, ebnet KWin den Weg für den Einsatz von OpenGL beim Compositing.

Das KOffice-Team hat die zweite fehlerbereinigte Version von KOffice 1.5 (http://www.koffice.org) freigegeben. Neben einigen Fehlern, die zu Abstürzen führten, behoben die Entwickler vor allem Probleme im Grafikprogramm Krita auf der PowerPC-Plattform. Das Vektorgrafikprogramm Karbon hat in Sachen Shapes hinzugelernt. Zudem kommt KOffice 1.5.2 erstmalig mit einem Sprachpaket für traditionelles Chinesisch.

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