Grenzenloser Download mit jPartialDownloader

Das java-basierte Download-Programm jPartialDownloader (http://jpd.sourceforge.net/) deckt alle gängigen Transferprotokolle ab und ist damit eine Alternative zu Klassikern wie Wget oder Downloader for X.

Das Programmpaket besteht aus den drei Programmen jpd-cmd, jpd-gui und jpd-merger. Beim jpd-gui handelt es sich um eine Version mit rudimentärer grafischer Oberfläche, die dem Anwender lediglich erlaubt, die Quell-URL, ein Zielverzeichnis, und den zu übertragenden Byte-Bereich einer Datei anzugeben. Die Kommandozeilen-Version jpd-cmd bietet darüber hinaus noch die Möglichkeit, einen abweichenden Bit-Torrent-Ausgang und eine Obergrenze in Kilo-Byte für den ausgehenden Verkehr festzulegen. Der jpd-merger schließlich hilft dem Anwender, aus den einzelnen Download-Fragmenten einer Torrent-Übertragung wieder eine Datei zu machen.

Die aktuelle Version 1.1try2 unterstützt nun auch mehrfache HTTP- und FTP-Übertragungen. Ähnlich wie wget ist diese Version auch in der Lage, die Internetadressen für den Download aus einer Textdatei auszulesen.

Die grafische Oberfläche bietet nur die wichtigsten Funktioen.

Mac is back

Der Emulator Mini vMac (http://minivmac.sourceforge.net/) ist ein Spin-off des vMac Emulator Projekt. Im Gegensatz zu vMac emuliert die Mini-Variante jedoch nur den Original-Macintosh mit 128kb, den Macintosh 512kb und den Macintosh SE.

Bevor man aber mit der alten Software loslegen kann, braucht der Emulator das ROM-Abbild der zu emulierenden Macintosh Version. Aus lizenzrechtlichen Gründen liefern es die Entwickler nicht mit, sondern erklären lediglich, wie man es aus dem eigenen Macintosh in eine Datei überträgt. Wessen Macintosh aber schon nicht mehr funktionsfähig ist, der findet im Internet sicher einen hilfsbereiten Zeitgenossen, der ihm eine Kopie macht.

Die frühen Mac OS-Versionen sind hingegen bis zur Version 6.x auf Apples Web-Seiten kostenlos zu beziehen. Anwendungs-Software für das alte Schätzchen dagegen findet der Anwender auf den Mini vMac-Seiten. Mini vMac selbst liegt momentan in der Version 2.7.1 für zahlreiche Systemplattformen vor. Die Version glänzt neben einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit besonders durch die noch experimentelle Sound-Unterstützung. Da experimentell, ist sie nicht standardmäßig aktiviert, so dass der Anwender Mini vMac erst neu kompilieren muss.

Mit Mini vMac kommt das Flair eine vergessenen Aera wieder.

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