Home / LinuxUser / 2005 / 11 / Fünf WLAN-Ethernet-Adapter im Test

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Brückenschlag

Fünf WLAN-Ethernet-Adapter im Test

SMC EZ Connect WTK-G

SMC konzipierte das EZ Connect WTK-G Wireless Traveler's Kit genau wie D-Link den DWL-G730AP für den Einsatz am Notebook. Entsprechend liefert er das nicht einmal Zigarettenschachtel-große Gerät mit einer Transporttasche und einem USB-Stromadapter für den Betrieb unterwegs aus. Zum Lieferumfang gehört auch ein besonders kurzes Ethernet-Kabel mit nur 30 Zentimetern Gesamtlänge – auf Reisen genau das Richtige.

Das WTK-G ermöglicht insgesamt fünf Betriebsmodi. Für den mobilen Einsatz kommen die Modi WLAN-Ethernet-Adapter und Access Point sicher am häufigsten in Frage. Darüber hinaus arbeitet der Adapter aber auch als Wireless Repeater, als Point-to-Point-Repeater und als Point-to-Multipoint-Repeater.

Die beiden letztgenannten Betriebsmodi verbinden zwei oder mehrere WLAN-Installationen untereinander, indem zwei oder mehrere WTK-G für den Datenaustausch zwischen den Netzen sorgen – anderen WLAN-Geräten bleibt der Zugang zum WTK-G jedoch verwehrt.

Besonders Gartenbesitzer dürfte der Wireless-Repeater-Modus interessieren, falls die vorhandene WLAN-Strecke nicht bis zur Terrasse reicht oder nur einen Teil des Gartens abdeckt: Von einer Position am Rand des Empfangsbereichs von Access Points oder WLAN-Router leitet das WTK-G alle Verbindungen direkt an diese weiter.

Dies sorgt für ein unterbrechungsfreies Netz beim Gang mit einem Notebook vom Garten ins Haus. Für den vorübergehenden Gartenbetrieb genügt zur Not ein Blei-Gel-Akku mit 6 Volt und nachgeschaltetem Spannungsregler auf 5 Volt.

Neben dem Web-Frontend aus Abbildung 5 bietet das WTK-G zusätzlich einen Telnet-Zugang, über den sich zum Beispiel der Betriebsmodus auch ohne Browser umschaltbar ist. In beiden Fällen erfolgt das Login als Benutzer smc mit dem Passwort smcadmin. Dem Web-Frontend selbst fehlt leider eine gute Hilfe-Funktion. Dies macht aber das gut geschriebene deutsche Handbuch auf der CD wieder wett.

Abbildung 5: Das SMC WTK-G zeigt sich sehr flexibel, angefangen vom WLAN-Ethernet-Adapter über Access Point bis hin zum Repeater.

Fazit

Das Testfeld enthält für jeden Zweck etwas: Ob kleiner Pocket-Router, WLAN-Repeater oder reiner WLAN-Ethernet-Adapter mit und ohne Printserver und externem Antennenanschluss – alle Geräte bringen ein individuelles Funktionsspektrum, aber individuellen Fehler und Probleme mit sich.

Die schräge Standard-IP-Adresse des Buffalo-Routers erscheint da noch als das kleinste Problem. Schwerer wiegt da im wahrsten Sinne des Wortes das klobige Netzteil des Printservers von Netgear – nämlich gut 800 Gramm. Es belegt zudem gleich zwei bis vier Steckplätze an der Mehrfachsteckdose.

Bei Netgears Wireless Gameadapter wies eigentlich nur das völlig unbenutzbare Handbuch auf CD als Mangel auf. Immerhin macht die Online-Hilfe im Web-Frontend hier einiges wieder wett. Schade nur, dass der Hersteller die Antenne genau wie beim Printserver fest montieren ließ.

Gerade im stationären Einsatz lohnt sich häufig eine externe WLAN-Antenne, um eine bessere Signalstärke und damit eine höhere Datentransferrate zu erreichen. Auch dem SMC WTK sowie dem D-Link DWL-G730AP fehlen Antennenbuchsen. Bei letzterem war die Empfangsstärke der eingebauten Antenne besonders schlecht.

Beim Preis schlägt D-Links DWL-G730AP mit unter 50 Euro die versammelte Konkurrenz – und das, ob wohl er WLAN-Ethernet-Adapter, Access Point und DSL-Router in einem Gerät vereint. Ähnlich flexibel gibt sich nur noch das SMC WTK mit seinen Repeater-Funktionen, allerdings zum doppelten Preis.

Für den stationären Einsatz empfiehlt sich der Buffalo-Adapter, da er als einziges Testgerät über eine externe Antennenbuchse und einen Wandhalter verfügt. Bei Netgears Gameadapter muss die fest verschraubte externe Antenne genügen.

Netgears Wireless Pronterserver bietet sich für Büros und Arbeitsgruppen an, da er neben dem Druckdienst für zwei USB-Drucker auch gleich einen Ethernet-Switch mit vier Anschlüssen enthält. Eine externe Antennenbuchse fiel leider der Kostenbremse zum Opfer.

Fünf WLAN-Ethernet-Adapter

 
Hersteller: Buffalo D-Link Netgear Netgear SMC
Modell: WLI3-TX1-G54 DWL-G730AP WGE111 WGPS606 WTK-G
Typ: WLAN-Ethernet-Adapter WLAN-Ethernet-Adapter, Access Point, WLAN-DSL-Router WLAN-Ethernet-Adapter WLAN-Ethernet-Adapter mit Printserver WLAN-Ethernet-Adapter, Access Point
Daten-Anschlüsse: 1 x 10/100 MBit/s 1 x 10/100 MBit/s 1 x 10/100 MBit/s 4 x 10/100 MBit/s, 2 x USB 1.1 1 x 10/100 MBit/s
Ethernet-WLAN-Weiterleitung transparent transparent, Gateway transparent transparent transparent
Antennen-Anschlüsse: 1 x SMC
Externe Antenne: Nein Nein Ja Ja Nein
WLAN-Standard: IEEE 802.11b/g IEEE 802.11b/g IEEE 802.11b/g IEEE 802.11b/g IEEE 802.11b/g
Verschlüsselung: WEP 64/128, WPA, AES WEP 64/128, WPA, WPA2 WEP 64/128, WPA WEP 64/128, WPA WEP, WPA
Lieferumfang: Flachband-Ethernet-Kabel, Netzteil, Kurzanleitung, CD Transporttasche, Flachband-Ethernet-Kabel, Netzteil, USB-Stromadapter, Kurzanleitung, CD Ethernet-Kabel, Netzteil, Kurzanleitung, CD Ethernet-Kabel, USB-Kabel, Netzteil, Kurzanleitung, CD Tansporttasche, Ethernet-Kabel, Netzteil, USB-Stromadapter, Kurzanleitung, CD
Preis: ca. 70 Euro ca. 45 Euro ca. 60 Euro ca. 95 Euro ca. 90 Euro
Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 55 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...