Reine Geldsache
HBCI-Online-Banking mit Matrica Moneyplex
Alltagstauglich oder nicht?
Trotz der beschriebenen Instabilität empfiehlt sich Moneyplex als derzeit umfangreichstes Onlinebanking-Programm für Linux – die freie Alternative GnuCash [3] kann beim Funktionsumfang (noch) nicht mithalten. Die Hoffnung, mit der in Suse Linux 9.1 enthaltenen Version ein Schnäppchen zu machen, bestätigt sich allerdings nicht: Dabei handelt es sich lediglich um eine Schnupper-Version. Wer "richtiges" HBCI-Online-Banking durchführen möchte, will schließlich mehr als ein Konto verwalten.
Dennoch sind Suse-9.1-User fein raus, wenn sie auf Moneyplex 2003 Pro umsteigen wollen: Für sie gilt ein Aktionspreis von 49,00 Euro für die Linux-Version bzw. 69,00 Euro für das Linux/Windows-Doppelpack. Alle anderen zahlen derzeit nämlich 59,00 Euro (nur Linux) bzw. 89,00 Euro (Linux/Windows).
Wer auf den zweiten Mandanten und auf einen integrierten Assistenten zum Wechsel des Sicherheitsmediums verzichten will, kann alternativ zu Moneyplex 2003 (ohne Pro-Zusatz!) greifen, dessen Funktionalität ansonsten der der Pro-Version gleicht. Moneyplex 2003 kostet im Rahmen des Aktionsprogramms 39,00 Euro (Linux) bzw. 55,00 Euro für das Doppelpack.
Glossar
HBCI
Das "Home Banking Computer Interface" ist ein verbindlicher Banken-Standard, der vom deutschen Zentralen Kreditausschuss entwickelt und verabschiedet wurde. Das HBCI-Protokoll erlaubt es, die fürs Online-Banking nötigen Daten geschützt auszutauschen.
RSA-Chip
Ein Chip, der Daten mit der RSA-Methode (Rivest-Shamir-Adleman, benannt nach den Anfangsbuchstaben der Entwickler) verschlüsselt speichert. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren.
Infos
[1] Wine-Projekt: http://www.winehq.org/
[2] Matrica Moneyplex: http://www.matrica.de/
[3] GnuCash: http://www.gnucash.org/



