Geschäftliches von Privatem trennen

Anders als das Anlegen des Sicherheitsmediums ist das Anlegen eines Mandanten optional und kann zu jedem Zeitpunkt erfolgen. Dabei handelt es sich um nichts anderes als um eine Zuordnung bestimmter Konten zu einem (virtuellen) Benutzer. Über ihn erhält der Anwender Zugang zu den ausgewählten Konten, sodass sich zum Beispiel privat genutzte Konten von Geschäftskonten trennen lassen – allerdings nur bei der Pro-Version, die zwei Mandanten erlaubt.

Beim Einrichten eines Mandanten hilft ebenfalls ein Assistent, den ein Klick auf den Punkt Mandanten rechts oben im Moneyplex-Fenster auf den Bildschirm bringt (Abbildung 3).

Abbildung 3: Mandanten einzurichten lohnt sich nur in der Pro-Version.

Hat man dessen Fragen beantwortet, ruft man ganz normal im Anmeldemenü (Abbildung 2) Anmelden über Sicherheitmedium auf, gibt das Passwort für das Sicherheitsmedium ein und gelangt wieder in den Konteneinrichtungsassistenten. Der bietet nun an, Mandanten eingerichtete Konten zuzuweisen. Nach Anwahl des Mandanten und der Zugriffsmethode holt Moneyplex die Kontenliste von der Bank ab. Nun markiert man die Konten, die der Mandant verwenden soll.

Meldet man sich später anstatt über das Anmeldemenü über den in der rechten Leiste aufgeführten Mandantenzugang an und gibt das Mandanten-Passwort ein, gelangt man ohne Eingabe des Kennworts für das Sicherheitsmedium ins Managementmenü hinein. Der Mandant kann nun die ihm zugewiesenen Konten verwalten.

Kontoeröffnung

Bei der Ersteinrichtung der Konten hilft ein Assistent, der automatisch startet (Abbildung 4). Sollte man diesen versehentlich schließen, bevor das erste Konto am Platz ist, muss man Moneyplex beenden und neu aufrufen; dann öffnet sich der Assistent erneut.

Die Kontendaten legt Moneyplex auf dem Sicherheitsmedium ab. Daher sollte man nach der Einrichtung nicht vergessen, eine Sicherheitskopie der Diskette zu erstellen und diese nach dem Hinzufügen neuer Konten zu aktualisieren. Unter Moneyplex 2003 Pro aktiviert man zum Erfassen neuer Konten den Punkt HBCI-Konten hinzufügen im Konten-Dialog. Hier lassen sich beliebig viele Konten (auch von verschiedenen Banken) verwalten (bei der Suse-Version jedoch nur ein einziges Girokonto). Aktien- und Wertpapierdepots gehören ebenfalls zum Metier der Vollversion.

Leider gibt es dazu – wie auch im übrigen Programm – keinerlei kontextbezogene Hilfe. Einzig ein Handbuch im PDF-Format liefert Matrica mit; ein Klick auf den runden Fragezeichen-Button rechts neben dem Update-Knopf öffnet es in einem vorinstallierten PDF-Reader (in der Regel Acrobat Reader, KGhostView oder GV). Dieses Handbuch beantwortet fast alle Fragen zur Verwendung und Einrichtung des Programms, sogar solche zu einzelnen Dateien; seine Lektüre beugt Fehlern bei der Bedienung vor.

Abbildung 4: Beim Einrichten von Konten hilft ein Assistent.

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