Home / LinuxUser / 2003 / 04 / Netzwerk aus der Steckdose: Corinex Powerline-Ethernet-Adapter im Test

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Hoch spannend!

Netzwerk aus der Steckdose: Corinex Powerline-Ethernet-Adapter im Test

Powerline zum Ausprobieren

Tripel bietet die Möglichkeit, für ein paar Euro zwei Testgeräte für einige Tage auszuleihen, um die Situation vor Ort einzuschätzen. Dies ist besonders für Funkamateure und deren Nachbarn wichtig: Die Powerline-Ethernet-Adapter benutzen auch Amateurfunk-Frequenzen, und durch Ausstrahlungen aus dem undefinierten Stromnetz kann der Kurzwellen-Funkbetrieb sehr leicht gestört oder sogar unmöglich gemacht werden. Auch andere elektronische Geräte wie Radios, Verstärker oder Computer-gesteuerte Elektrogeräte sind nicht vor den Einstörungen sicher. Je nach Pegel könnte dies Fehlfunktionen etwa in Videorecordern verursachen, auch wenn wir während des Tests keine Probleme feststellen konnten.

Fazit

Powerline Ethernet ist eine interessante Alternative zu Wireless LAN und kann zumindest im Heimbereich oder in kleinen Büros eine separate Netzwerk-Verkabelung überflüssig machen. Vor dem Einsatz im medizinischen Bereich, etwa in Arztpraxen, sollte aber unbedingt die Verträglichkeit der Powerline-Adapter mit medizinischen Geräten sorgfältig von Sachkundigen geprüft werden.

Die Nachteile der Powerline-Technik fallen ähnlich wie bei Wireless LAN aus: Die Transferrate ist durch die örtlichen Begebenheiten begrenzt, die Daten sind aus großer Entfernung abhörbar, und es kommt keine starke Kryptographie zum Einsatz – dementsprechend empfehlen wir auch bei Powerline Ethernet die Einrichtung verschlüsselter Tunnel, wie in [4] beschrieben. Der Preis bewegt sich mit 130 bis 170 Euro im Bereich von WLAN-Access-Points. Für die nächsten Monate hat Kraftcom Linux-Treiber für die PCI- und USB-Version der Powerline-Adapter angekündigt, dann werden wir wieder über das Thema berichten.

Corinex PowerNet Ethernet Adapter

Hersteller: Corinex Global ([1])
Bezugsquellen: Kraftcom ([2]), Tripel ([3])
Anschlüsse: Ethernet (RJ-45), Strom (Euro-Stecker) für 230 Volt
Datenrate: 14 MBit/s laut Hersteller, gemessen 6,9 MBit/s
Preis 130 bis 170 Euro pro Stück

Infos

[1] Hersteller Corinex Global: http://www.corinex.com

[2] Deutscher Distributor Kraftcom GmbH: http://www.kraftcom.net

[3] Geräte zum Selbsttest von Tripel GmbH: http://www.tripel.de

[4] "Geschützter Tunnel", LinuxUser 10/2002, Seite 30

Der Autor

Mirko Dölle ist in seiner Freizeit Funkamateur (Rufzeichen: DG2FER) und war bis Ende 2000 Sysop des Digipeaters DB0ESW. Derzeit liegen seine Interessen aber mehr bei Amateurfunk-Satelliten und der Mars-Mission P5A der AMSAT-DL.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...