Multimedia in Serie
Multimedia-Geräte mit USB-Anschluss
Rüttelfest
Die Festplatte ließ sich übrigens auch durch kräftiges Schütteln nicht aus der Ruhe bringen. Der Player sollte sich also auch zum Joggen eignen. Außerdem läuft die Platte ohnehin nicht ständig: sie fährt nur kurz hoch, lädt das Lied in den RAM-Speicher und schaltet den Motor gleich wieder ab. Dieses Verfahren hat nur einen kleinen Nachteil: wenn man während des Abspielen einen neuen Song wählt, dauert es drei bis vier Sekunden bis es weiter geht. Am Liedende gibt es diese Pause nicht, da die Harddisk schon vor dem Ende der Spielzeit wieder anfährt.
Fazit
Obwohl für USB-Multimedia-Geräte inzwischen eine beachtliche Anzahl von Linux-Treibern existieren, ist der blinde Kauf eines solchen Produkts nach wie vor ein Glückspiel. Erst wenn es normal ist, dass die Hardware-Hersteller neben Windows-Treibern auch entsprechende Linux-Treiber entwickeln, und dies dann auch auf den Produktschachteln kenntlich gemacht wird, vereinfacht sich für den normalen Linux-Anwender die Neuanschaffung solcher Geräte deutlich.
In der nächsten Ausgabe werden wir uns USB-Druckern und -Scannern widmen.



