Anlaufstellen für Entwickler
Service und Informationen rund um Linux aus dem Netz
KDE Entwicklung
KDE ist vermutlich immer noch die Linux-Desktopumgebung, die in Deutschland am häufigsten eingesetzt wird. Dies liegt zum Großteil auch daran, dass im KDE-Bereich ständig sinnvolle Weiterentwicklungen vorangetrieben werden, die in Kürze in der neuen Version KDE 2.0 gipfeln werden. Manche Entwickler sind schon dabei, Funktionen zu implementieren, die für andere nur eine Vision darstellen (Stichwort: Komponentenmodell). Die Startseite von Developer.kde.org birgt neben einleitenden Informationen ausschließlich weiterführende Links, die dann jedoch in sinnvolle Bereiche unterteilt sind. So kann beispielsweise eine Liste mit den einzelnen Entwicklern eingesehen werden, zu denen via E-Mail auch Kontakt aufgenommen werden kann. Für Anwender wie Entwickler gleichermaßen interessant ist der Bereich der Dokumentation. Hier finden sich neben ausgewählten Tutorials zu KDE-Entwicklersites auch detaillierte FAQ-Listen zur Programmierung sowie eine Aufstellung zu den bekannt gewordenen Bugs in KDE. Eine sinnvolle Ergänzung zur hier beschriebenen Entwicklersite ist auch die Website http://www.kdevelop.org/, auf der Sie eine komplette Integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) für KDE finden, die Ihnen das Programmiererleben erheblich vereinfachen kann.
Links 2 Linux
Die letzten beiden Websites, die ich Ihnen diesen Monat vorstellen möchte, sind Links2linux.de und Links2linux.com. Beide Sites bieten zwar Links zu Linux an, sie unterscheiden sich aber deutlich in der Auswahl der Themengebiete. Dies wird bereits an der unterschiedlichen Aufmachung der Websites deutlich. Während sich bei der Links2linux.de eine Einzelperson verantwortlich zeichnet, wird Links2linux.com von einem kommerziellen Unternehmen betrieben.
Links2linux.de hat laut dem Betreiber ausschließlich zum Ziel, eine nützliche Link-Sammlung zu Linux zusammenzustellen. Man kann als Besucher dieser Website zum einen den entsprechenden Linkeinträgen zu den den angebotenen Themengebieten folgen, zum anderen kann man hier aber auch relativ einfach selbst neue Linux-Links hinzuzufügen. Dazu muss man nur in einem Formular die einzustellende URL, den Titel, die Beschreibung usw. angeben und diese anschließend mit der Schaltfläche Eintragen in die entsprechende Kategorie eintragen lassen.
Ganz anders dagegen die kommerzielle Website Links2linux.com. Diese wartet erst einmal mit einer aufwändigen Animation auf (Ein Pinguin fährt auf einer Eisplatte in sein Iglo). Bei den ersten ein bis zwei Aufrufen der Website ist das ja ganz nett anzusehen, spätestens nach dem dritten oder vierten Aufruf wirkt das aber dann eher lästig. Zum Glück gibt es mehrere Möglichkeiten, dieses Intro zu überspringen (skip intro). Wer erst einmal die Einführung hinter sich gelassen hat, kommt auf einen grafisch aufwändig gestalteten Linux-Themenbereich. Hier werden aber ganz andere Themen angesprochen als bei Links2linux.de. So gibt es hier z. B. einen eigenen News- und einen eigenen Download-Bereich.
Wer abseits der großen Linux-Portale wie z. B. http://www.linux.de zwei Linksammlungen sucht, die sich vom Themengebiet her ergänzen, sollte unbedingt mal die eben vorgestellten Links2linux-Sites besuchen. Den für die Anzeige der kommerziellen Site erforderlichen Shockwave & Flash Player finden Sie übrigens auf der Website von Macromedia unter http://www.macromedia.com/ zwei Linksammlungen sucht, die sich vom Themengebiet her ergänzen, sollte unbedingt mal die eben vorgestellten Links2linux-Sites besuchen.



