Die OpenMandriva-Entwickler haben die Startmedien für die Rolling-Release-Variante ROME erneuert. Gegenüber ihren Vorgängerinnen stehen jetzt KDE Plasma 6, LXQt 2.0.0 und Gnome 46.3 zur Wahl.
Das beliebte Content-Management-System bringt in seiner neuen Version überschaubare Ćnderungen für Seitenbetreiber mit, die jedoch im Arbeitsalltag helfen. Insbesondere erweitert WordPress 6.6 die Design-Mƶglichkeiten und nimmt Plugin-Updates zurück.
Die Entwickler der auf Sicherheit getrimmten Distribution haben nicht nur zahlreiche Fehler korrigiert, sondern auch den Dateiaustausch zwischen den Anwendungscontainern weniger restriktiv gestaltet.
Canonicals Container-Dienst LXD schiebt jetzt virtuelle Maschinen automatisch auf passende CPU-Kerne. Des Weiteren startet die Version 6.1 endlich wieder VMs auf Systemen mit mehr als 64 CPUs, entfernt aber aus Sicherheitsgründen das Trust Passwort Feature.
Der Emulator Box64 startet Programme für die x86_64-Architektur auf anderen Systemen, wie etwa ARM-Prozessoren. Die neue Version 0.3.0 versteht jetzt auch die AVX- und AVX2-Befehle, zudem gibt es Verbesserungen bei der Dynarec-Unterstützung.
Die neue Version der schlanken Firewall-Distribution erlaubt die Verwaltung von aktiven Verbindungen, kann normale Nutzer zu Administratoren erheben, bessert bei der LDAP-Unterstützung nach und bietet eine Sticky-Option bei den MultiWAN-Regeln.
Das Live-System zum komfortablen Klonen und Sichern von Partitionen liegt in einer neuen Version vor. Die wiederum frischt im Wesentlichen die enthaltenen Softwarepakete auf. Es gab allerdings auch ein paar Zu- und AbgƤnge.
Die offizielle Distribution für den Mini-Computer Raspberry Pi wartet in seiner neuen Version neben Fehlerkorrekturen auch mit vielen kleinen Ćnderungen auf. So kƶnnen Anwender den Wayland-Compositor Wayfire durch Labwc ersetzen.
Das extrem schlanke Live-System auf Debian-Basis bringt zahlreiche vorinstallierte Werkzeuge zur Systempflege und Rettung mit. Die neue Version 126 aktualisiert im Wesentlichen die enthaltenen Komponenten und adressiert den OpenSSH-Bug.
Die auf Debian basierende Distribution Nitrux liegt in einer neuen Version vor, die zahlreiche kleine Ćnderungen mitbringt. Unter anderem haben die Entwickler den Grafik-Stack aktualisiert, Calamares optimiert und die Konfiguration des NetworkManagers angepasst.
Die Zwischenschicht Pipewire hilft bei der Weiterleitung und der Verarbeitung von Video- und Audiomaterial. Die neue Version 1.2.0 bietet zahlreiche interessante Neuerungen, darunter die asynchrone Verarbeitung und das Streaming an Snapcast-Server.
Der für seine Linux-Computer bekannte Hardware-Hersteller System76 arbeitet derzeit an einer neuen Desktop-Umgebung Cosmic. Die hat jetzt ein offizielles Branding erhalten, zudem sollen sie Anwender im Juli endlich ausprobieren können.
Das openSUSE-Projekt hat eine neue Version seiner schlanken Distribution für verteilte Infrastrukturen und Edge-Systeme veröffentlicht. Gleichzeitig erreicht Leap Micro 5.4 sein Lebensende.
Als Fork des Container-Managers LXD entstanden, entfernt sich die Version 6.2 von Incus weiter von seinem Vorbild. Die neuen Features implementierten dabei in erster Linie Studenten der UniversitƤt von Texas.
Die aktualisierte Version der Virtualisierungsbibliothek Libvirt bringt vor allem Neuerungen für Nutzer des Qemu-Backends. So gibt es einen SSH Proxy und Unterstützung für das Virtio Sound Model. Firewall-Regeln erstellt Libvirt 10.4 zudem mit Nftables.
Die Autotools helfen immer noch in zahlreichen Projekten bei der Kompilierung, gelten aber als umständlich und nicht sicher. Ein neues Werkzeug übersetzt jetzt die alten Autotools-Rezepte in reine Makefiles, die sich zudem von Menschen bearbeiten lassen.
Nach rund sechs Jahren Entwicklungszeit liegt eine neue Version des Editors LyX vor. Die nutzt standardmƤĆig UTF-8, kann EPUB-Dokumente erzeugen, unterstützt DocBook 5 und bietet für Autoren viele weitere nützliche Annehmlichkeiten.
Mithilfe der Werkzeugsammlung aus dem Yocto Project lassen sich maĆgeschneiderte Linux-Distributionen für Embedded-Systeme erstellen. Die aktualisierte Fassung nutzt jetzt standardmƤĆig den Linux Kernel 6.6 und die Glibc 2.39.













