Whistleblowing und die Risiken

Whistleblowing und die Risiken

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Dem Thema Wihistleblowing näherten sich die Vorstände des Whistleblower Netzwerk e.V Johannes Ludwig und Guido Strack ebenso kontrovers wie vorsichtig.

Bereits zu Beginn des Vortrags grenzte Johannes Ludwig Whistleblowing gegen die derzeit omnipräsente Plattform Wikileaks ab, die er zwar für ein wichtiges Werkzeug halte, die aber dem eigentlichen Thema nur als Transportmedium diene.

Im weiteren Verlauf wies Ludwig sowohl auf die Wichtigkeit hin, Missstände und Rechtsbrüche aufzudecken, ohne jedoch die damit verbundenen Risiken zu verschweigen. Und letzteres nicht ohne Grund: Rund 80 Prozent derjenigen, die ihre Identität bei der Weitergabe sensibler Informationen preisgegeben hätten, seien entweder entlassen oder mit anderen Repressalien am Arbeitsplatz konfrontiert worden.

Guido Strack appellierte zwar an die moralische und soziale Verpflichtung, Missstände anzuprangern, wies aber auch auf klar definierte Eskalationsstufen hin. Die erste Stufe beginne beim direkten Vorgesetzten, nur als letztes Mittel sollen die Medien in die Diskussion einbezogen werden. Den Vortrag stellt das Linux-Magazin als Videostream in Kürze zum Download bereit.

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