Universität der UN: E-Governance and Free Software

Universität der UN: E-Governance and Free Software

Die Universität der Vereinten Nationen (UNU) will gezielt die Entwicklung Freier Software in Entwicklungsländern fördern. Am 16. März lädt die Universität in New York zu einer Diskussionsrunde ein unter dem Titel “E-Governance and Free Software”, an der unter anderen Michael Tiemann, Vizepräsident von Red Hat, teilnehmen wird.

Hauptthema der Veranstaltung ist, wie Entwicklungsländer mit Hilfe von Freier Software eine größere technische Selbstständigkeit erreichen können. Sorge bereitet den Veranstaltern, dass Entwicklungsländer bei der technologischen Entwicklung derzeit häufig die Konsumentenrolle übernehmen, statt aktiv an der Produktentwicklung teilzunehmen.

Die Universität der Vereinten Nationen hatte 2005 einen Jahresetat von 40,7 Millionen Dollar und beschäftigt 211 Mitarbeiter aus 30 Nationen. Neben Forschungsarbeit für die UN hat die UNU unter anderem die Aufgabe, in Entwicklungsländern Wissen aufzubauen. Wenn es nach der UNU geht, soll Open Source Software hierbei eine wichtige Rolle übernehmen, und das Online-Training-System ist Teil des Konzeptes. Konsequenterweise basiert auch das “Open Educational System” der UNU auf Open Source-Software.

[1] http://www.ony.unu.edu/seminars/2006/opensource/
[2] http://www.onlinelearning.unu.edu/

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