Der deutsche Ableger des Kubuntu-Projekts, das Kubuntu.de-Team, hat die Webseite Kubuntu.de abgeschaltet. Statt Informationen zum Projekt ist dort nun ein Protestbrief des Teams veröffentlicht, der auf Mißstände in der Zusammenarbeit mit Ubuntu-Förderer Canonical hinweist. Canonical habe es bislang versäumt, auf drängende Fragen von Kubuntu – in Person von Andreas Müller – einzugehen, was die weitere Entwicklung und den Status des Projekts gegenüber Ubuntu betreffe. Canonical habe das persönliche Engagement von kubuntu.de bislang ignoriert, heißt es in dem Schreiben.
Nun stellt das Team Canonical ein Ultimatum, sollten bis zum 15. April nicht alle von Andreas Müller (Amu) gestellten Fragen beantwortet sein: “wird kubuntu.de mitsamt Forum und Mailinglisten offline gehen; wird Amu von der Entwicklung Kubuntus zurücktreten; wird es keinen Stand am LinuxTag geben” heißt es im Schreiben.
Um den Ernst der Forderung zu unterstreichen, will Kubuntu.de die Protestaktion mit der abgeschalteten Webseite bis zum Ablauf des Ultimatums aufrechterhalten. Die Webseite hoste Andreas Müller ohnehin auf eigene Kosten, schreibt das Kubuntu.de-Team.





Versteh ich ja, wenn es um OpenSuse gegangen wäre, aber Kubuntu? Ich dachte, das wird von Canonical gesponsort? Wäre vielleicht eine gute Idee das ganze auch auf Englisch bekannt zu machen, gell?
Ich finde es erschreckend, dass in der letzten Zeit mit immer mehr Winkelzügen mit Biegen und Brechen Gnome auf unseren Desktop geschossen werden soll.