Auf den neuen Brainstorm-Seiten von Ubuntu können die Nutzer der freien Distribution ihre eigenen Ideen einbringen oder die Vorschläge anderer Nutzer bewerten. Das soll die Kommunikation zwischen den Usern und den Entwicklern von Ubuntu gleich auf zwei Wegen verbessern: Zum einen erfahren die Entwickler, was die Anwender wirklich bewegt. Zum anderen können weniger technisch versierte Anwender ihre Vorschläge und Wünsche loswerden, ohne sich durch das recht komplexe Interface von Launchpad wurschteln zu müssen.
Angemeldete Benutzer können dabei etwa für oder gegen einen Vorschlag stimmen, die Idee mit den meisten Stimmen hat gute Chancen, Eingang in Ubuntu zu finden — so sich denn Entwickler zu ihrer Umsetzung finden. Über eine integrierte Kommentarfunktion können Nutzer zudem über einzelne Idee diskutieren.
Die Idee von Brainstorm ist allerdings keine Ubuntu-Erfindung: Dell nutzt diese Technik unter dem Namen Ideastorm bereits für die Gehirnerforschung ihrer Anwender. Auf diese Weise erfuhr die Firma etwa, dass zahlreiche Benutzer Interesse an Rechnern haben, auf denen ein vorinstalliertes Linux läuft. Nicht zufällig liefert Dell nun Rechner mit Ubuntu aus: Das Brainstorming-Portal könnte ein weiteres Ergebnis der Kooperation zwischen Dell und Ubuntu sein.





