Ubuntu 16.04 mit Snaps, ZFS und mehr Konvergenz über alle Plattformen

Ubuntu 16.04 mit Snaps, ZFS und mehr Konvergenz über alle Plattformen

Countdown für nächstes LTS-Release "Xenial Xerus"

Am Donnerstag (21.) wollen die Canonical-Entwickler die kommende LTS-Release 16.04 freigeben. Bereits heute haben sie mit ein paar Schlaglichter genannt, die im System enthalten sind.

Laut Ankündigung hat die LTS-Version mit Snaps nun das Paketformat an Bord, das langfristig die bislang genutzt Deb-Pakete ablösen oder ergänzen soll. Es handelt sich dabei um ein Format, das alle benötigten Dateien enthält und daher das Verteilen von Software einfacher gestaltet, so der Plan der Developer. Dabei haben diese nicht nur die traditionellen PCs im Visier, sondern vor allem mobile Plattformen und Geräte aus dem Bereich IoT (Internet of the Things). Hier soll ein in das Format integrierter Mechanismus für Sicherheit und einfachere Updatezyklen sorgen.

Die Kontroverse um ZFS haben die Entwickler für sich entschieden. Das Dateisystem, dass Solaris-Entwickler konzipiert und zuerst implementiert haben, ist trotz der von vielen Organisationen geäußerten Bedanken im System integriert. Es handelt sich dabei aber um die unabhängige Entwicklung ZFS-on-Linux. Das Dateisystem bildet die Grundlage für die Container, die ein Ubuntu-System bereitstellt. Dabei kommen die fortgeschrittenen Features von ZFS zum Tragen.

Version 16.04 bringt mit LXD einen Hypervisor mit, der ausschließlich auf Containern basiert. Damit versprechen die Entwickler einen bis zu vierzehnfach schnelleren Betrieb der virtuellen Systeme. In Kombination mit OpenStack ermöglicht das nun hohe Reaktionszeiten unter Last.

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