Ein Thunderbird-Entwickler verfolgt den Plan, den freien E-Mail-Client zum Standard in Ubuntu 11.04 zu machen.
Mike Conley ist ein Thunderbird-Entwickler mit Plänen. Er möchte seinen Donnervogel in Unity sehen oder konkret — in Ubuntu 11.04. Das schreibt er in seinem Blog. Die Idee ist nicht schlecht, hängt doch Thunderbird den aktuell integrierten E-Mail-Client Evolution in einigen Punkten ziemlich ab. Und sieht man, was Conley bereits jetzt in dieser Richtung geleistet hat, klingt der Plan nicht so größenwahnsinnig.
Seinen Worten lässt er tatsächlich auch Taten folgen. So ist die Integration von Thunderbird in den Unity-Launcher sein Werk. Es gibt nun ein eigenes Thunderbird-Icon, über das man direkt neue E-Mails verfasst und die Kontakte öffnet. Auch die Integration des E-Mail-Clients in das Messaging-Menü und das globale Menü stammt von Conley. In seinem Blog gibt es auch zwei Videos über den Stand der Integration.
Im nächsten Schritt will Conley einige Thunderbird-Daten mit Ubuntu One synchronisieren. Der Entwickler möchte konkret, dass die Brieftaube Kontakte, Dateien und Lesezeichen in Ubuntus Cloud schickt. Realisieren will er das Ganze über eine Thunderbird-Erweiterung. Andere E-Mail-Clients können dann weltweit auf die Daten zugreifen und sie wieder aus der Cloud herunterladen.





Wird Zeit, daß das verbugte Evolution endlich aus Ubuntu und auch aus Gnome überhaupt rausfliegt.
Evolution ist ein Grund, warum ich Gnome nicht verwende. Weitere sind Brasero und Rhythmbox.
Evolution ist verbuggt? Bei mir läuft es seit Jahren stabil und ohne Probleme. Red Hat und Novell kommen scheinbar zu derselben Einschätzung, denn ansonsten würden sie es nicht für ihre Unternehmens-Desktops einsetzen.
Nebenbei kann man auch unter GNOME problemlos Thunderbird, Claws-Mail, Balsa u.s.w. einsetzen.
Dann hast du wahrscheinlich kein Emailkonto, welches SSL oder TLS nutzt.
Aus heiterem Himmel akzeptiert Evolution die Zertifikate nicht mehr!
Die Foren sind voll von diesem Bug. Warum oder wann er auftritt, keine Ahnung.
Im übrigen kann ich mir natürlich Gnome installieren und dann die Hälfte aller Software durch bessere Alternativen ersetzen, aber ist das der Sinn?
Wenn dir doch die Programme auf den Zeiger gehen sollen kannst du doch die Anwendungen die deiner Meinung schlecht sind gegen bessere ersetzen, da musst du dann auch nicht gleich den Desktop wechseln…
Ich finde Thunderbird einfach super….
ganz einfach einzurichten, weil die Datenbank alle Servereinstellungen etc. abfragt…., das ist natürlich nichts für Linux Nerds die gerne alles selber machen!
Thunderbird ist für mich Standard unter den E-Mail Programmen, weil es funktioniert und Kalender finde ich am Desktop eh…blöd, weil ich nicht jedesmal für eine Info die Kiste hochfahre..das macht man heute mit Cloud+Smartfon, etc.
… m.E. dringend fehlt ist eine Drei-Spalten-Ansicht mit einer ordentlichen Nachrichtenliste. Drei Spalten ist bei heute fast überall anwesenden Breitbildschirme ein muss (um so mehr bei Netbooks!). Die Nachrichtenliste von Thunderbird ist für dieses Format völlig inadäquat.