Bislang war die von Google freigegebene AI-Software TensorFlow nur für den Einsatz auf einer Maschine geeignet. Mit der aktuellen Version erlauben die Entwickler verteiltes Rechnen für jedermann.
Die Anwendungsfälle für künstliche Intelligenz sind vielfältig: Wer es schafft, seine Daten in die passende Form zu bringen, dem liefert die Software, mit den richtigen Fragen gefüttert, neue Erkenntnisse, oder sie hilft, Routineaufgaben automatisch zu erledigen. Google hat viel Arbeit in seine Bibliothek TensorFlow gesteckt, die dabei hilft, das Meer an Daten auf den global verteilten Servern auszuwerten.
Bereits im November 2015 veröffentlichte das Unternehmen die Software unter der Lizenz Apache 2.0. Allerdings gab es für die freie Version die Einschränkung, dass sie nur auf einem Rechner lief. Seit 13. April 2016 steht nun eine Version bereit, die es ermöglicht, die Berechnungen auf vielen Maschinen zu erldigen, was bei sehr komplexen Problemen unter Umständen einen erheblichen Zeitvorteil ausmacht.




