Die Debian-basierte Distribution Snowlinux richtet sich an Liebhaber des Gnome-2.x-Desktops und ist jetzt in Version 2 (Codename “Ice”) erhältlich.
Die neue Release verwendet ein eigenes Theme und die Ubuntu-Schriftart. Der verbesserte Live-Installer erkennt das Land des Benutzers, schlägt passende Tastaturbelegungen vor und verwendet UUID in der Datei “/etc/fstab”. Ein unterschiedliches Farbschema kennzeichnet Terminalsitzungen unter dem Benutzer Root. Standardmäßig gehört nun auch Java in Form von OpenJDK 6 zur Erstausstattung.
Die Entwickler haben zudem das Tool Apturl von Ubuntu nach Debian portiert. Als Firewall kommt Gufw zum Einsatz, und Rhythmbox ersetzt Banshee als Musikplayer. Snowlinux ist mit Debian-Stable kompatible und erlaubt es, die Repositorys “contrib”, “non-free” und “debian-multimedia” einzubinden.
Weitere Informationen sowie CD-Images für x86 und x86_64 gibt es auf der Snowlinux-Homepage.







Habt ihr mitbekommen, wie die Hauptverantwortlichen von SnowLinux in zig Foren rumgetrollt und Kritikern ihres Systems mit rechtlichen Schritten gedroht haben? Dazu fragten sie noch NACH dem ersten Release nach grundlegenden Dingen wie z.B. ob sie ein Rolling-Release oder ein klassisches Release-Modell nutzen können. Ihr solltet dieses OS nicht empfehlen und wenn, dann zumindest explizit nicht für Anfänger. Das Risiko ist zu groß das die Macher da die Lust verlieren und das Projekt von jetzt auf gleich stirbt. So ein Spaß-Projekt darf durchaus sein (habe auch mal ein Linux auf SuseStudio veröffentlicht…), dann sollte man das ganze aber explizit als… Mehr »
Hallo liebes Community-Team, schönes Review. Ich bin sehr begeistert von Snowlinux, da es mit einem affenspeed auch auf einem kleinen, langsamen Rechner läuft. Es bietet einige schicke Features. Was Georg sagt, finde ich nicht fair, da es schlicht und einfach nicht der Wahrheit entspricht. Ich würde auch das Team darum bitten, den Beitragston etwas zu verändern und von Georg zu mäßigen. Ich könnte dir genug Gründe aufzählen, warum ich sage, dass es so nicht stimmt wie du sagst. Aber ich glaube, ein ganz gravierender ist hierfür ausreichend und sagt alles aus: Du hast es nicht getestet. Punkt. Mehr sage ich… Mehr »
Wenn ich jetzt mein Debian Testing mit XFCE, eigenem Theme und Icons, mit Midori und Opera als Browser, gpicview als Bildbetrachter (statt desselben aus XFCE), mit evince-gtk statt evice-gnome, mit nur einem Panel oben, mit Netmonitor und Uhrzeit in Worten im Panel, mit Libre-Office 3.5.2 aus dem LO Quellen und das alles zu Fuß von der Netinstall-CD mit “apt-get install –no-install-recommends” installiert und nachträglich konfuguriert….. Wenn ich das ganze Gefrickel auf eine ISO packe, darf ich mich dann auch Entwickler und Distributer nennen? Oder bin ich dann – wie ich mich eigentlich verstehe – nur – sagem wir mal wohlwollend… Mehr »
@JoJo: Nach deiner Definition würde ich dich eher als fortschrittlichen Anwender bezeichnen. Natürlich braucht man einiges an Wissen um das auf die Beine zu stellen, aber diese Veränderungen als vollständige Distribution zu bezeichnen, finde ich schon übertrieben. Unter einer neuen Distribution erwarte ich ein System, das sich in Bedienung und Funktion stark von anderen Systemen unterscheidet. OpenSuse z.B. rechtfertigt das u.A. durch seine zusätzlichen btrfs-Tools und Yast, Debian durch seine Stabilität, Fedora durch das tolle Gnome 3-Setup und Bleeding-Edge. Hier ist nur ein Remix gegeben mMn. Hätten die Entwickler das auch als Remix dargestellt und auf die Ursprungsdistribution verwiesen (welche… Mehr »
…. auch im Debian-Forum gibt es einen entsprechenden Thread. Snowlinux ist ein Debian-Remix und als solches OK. Aber eben keine Distribution, auch wenn sich der Begriff nicht eindeutig abgrenzen läßt. ArchBang hat weniger mit Arch zu tun als Snow mit Debian. Selbst Mint ist eigentlich nur Ubuntu bzw. Debian-Testing in grün und man trefflich darum streiten, ob Mint eine Distribution im strengen Sinne ist oder nicht. Aber Mint spielt sicher in einer anderen Liga als Snow. Meine oben angesprochene “Distribution” ist nix weiter als die Netinstall-DC angereichert durch ein Script mit diversen “apt-get install” befehlen, die ich so auf insgesamt… Mehr »