Smartes Linux-Telefon mit OpenMoko

Smartes Linux-Telefon mit OpenMoko

Der taiwanesische Hardware-Hersteller FIC will im Januar 2007 ein neues Smartphone auf den Markt bringen, das vollständig auf freier Software basiert. Das Projekt OpenMoko liefert das Innenleben samt Entwicklungsplattform, als Betriebssystem dient Linux, die Basis ist OpenEmbedded. Der Vorteil für Handynutzer: jeder Anwender kann sein Mobilgerät selbst auf den neuesten Stand bringen und die Anwendungen aufspielen, der er nutzen möchte. Auf der Open Source Mobile-Konferenz in Amsterdam wurde das Gerät mit dem Namen Neo1973 vorgestellt, das rund 350 US-Dollar kosten soll.

Entwicklern soll die ganze Palette an Open-Source-Software zur Verfügung stehen: Vom Betriebssystem über die Anwendungen und Middleware bis hin zu den Protokollen. Damit auch die Kommunikation mit Push-Email-Diensten und PIM-Synchronisation klappt, arbeitet OpenMoko mit Funambol zusammen. Funambol setzt auf SyncML, so dass Bilder, Videos und andere Daten auf mobile Geräte übertragen werden können. Der FIC-Produktmanager und OpenMoko-Entwickler Sean Moss-Pultz sieht gute Geschäftsmöglichkeiten: “Klingeltöne sind heute schon ein Millionen-Dollar-Markt. Wir glauben, dass es ein noch größerer Markt wird, Anwendungen für Mobilgeräte von einer offenen Plattform herunterzuladen.”

[1] http://www.openmoko.com/press/index.html#press_releases
[2] http://www.fic.com.tw
[3] http://www.funambol.com/

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