Salt, eine neue Software zum Ausführen von Befehlen auf entfernten Rechnern, tritt in Version 0.6.0 erstmals ans Licht der Öffentlichkeit.
Als Inspiration für seine Software nennt der Entwickler Thomas Hatch Func von Red Hat sowie Marionette Collective (Mcollective). Salt soll sich nach dem Willen seines Schöpfers allerdings durch einfachere Konfiguration und Benutzung von der Konkurrenz abheben.
Salt besteht aus einem Master- und aus einem Minion-Daemon für den Client sowie aus einer Kommandozeilenschnittstelle. Die übers Netzwerk geschickten Daten verschlüsselt es mit AES, zur Authentifizierung dienen RSA-Schlüssel. Für das Messaging setzt die Python-Software die Bibliothek Zeromq ein. Hat der Master ein Kommando an einen Befehlsempfänger abgesetzt, schließt er die Verbindung. Die Ausführung des Kommandos erfolgt dann unabhängig von der Verbindung. Der Anwender kann Salt mit eigenen Python-Modulen erweitern. Weitere Informationen gibt es im Salt-Wiki.
Der unter Apache-Lizenz stehende Quelltext ist auf der Salt-Github-Seite verfügbar. Die Arch-Linux-nahe Software gibt es zudem als Paket im Arch User Repository (AUR). Thomas Hatch weist darauf hin, dass Version 0.6.0 noch keine produktionsreife Qualität besitzt und freut sich über Feedback und Verbesserungsvorschläge.





