Die Distribution Rhino Linux basiert auf Ubuntu, nutzt aber einen Rolling-Release-Ansatz. Die jetzt veröffentlichten aktualisierten Startmedien frischen die vorhandenen Kernel auf und bringen die Desktop-Umgebung Lomiri auf die unterstützten PINE64-Geräte.
Lomiri ging aus der Desktop-Umgebung Unity hervor und wird maßgeblich vom UBPorts-Projekt betreut. Unter Rhino Linux 2025.4 lässt sich Lomiri mit wenigen Handgriffen auf PINE64-Geräten einspielen. Anwender müssen lediglich die neuen Pakete „rhino-pine-lomiri-core“ und „ubxi-lomiri-desktop“ einspielen. Sie funktionieren auf beiden von Rhino Linux unterstützten PINE64-Geräten.
Auf diesen Systemen soll Lomiri zudem mittelfristig als Standard-Desktop dienen. Bislang läuft dort mit Unicorn Mobile eine Variante der hauseigenen Desktop-Umgebung Unicorn. Trotz des Wechsels zu Lomiri wollen die Rhino-Linux-Entwickler die Images mit Unicorn Mobile aber weiterhin pflegen.
Des Weiteren aktualisiert Rhino Linux 2025.4 die verwendeten Kernel. Die derzeit noch aktuelle Version 6.18.1 läuft nur auf x86-Systemen und dem PinePhone Pro. Alle übrigen unterstützten Geräten nutzen ältere Kernel-Versionen. Auf dem Raspberry Pi kommt etwa der Kernel 6.17.0 zum Einsatz.
Abschließend haben die Entwickler das Tool Pacstall aufgefrischt, das wiederum das gleichnamige Repository anzapft. Das Update behebt in erster Linie mehrere Fehler.





