Nach dem Verkauf von 22 Patenten durch Microsoft meldet sich Red Hat zu Wort und wirft Redmond vor, eine klassische FUD-Kampagne gegen Open-Source-Software zu betreiben.
Vorgestern veräußerte Microsoft 22 Patente aus seinem Portfolio an eine Treuhandgesellschaft, die die Patente wiederum dem Open Invention Network verkaufte. Was von vielen bereits vermutet wurde, bestätigt Red Hat nun in einer Pressemeldung. Demnach handelte es sich beim Verkauf nicht um einen gewöhnlichen Patentverkauf, sondern Microsoft habe die Patente bewusst zusammengestellt und aufbereitet, um Patenttrolle darauf aufmerksam zu machen:
[Microsoft] “hat auch Marketingmaterial verwendet, das den offensiven Gebrauch der Patente gegen Open-Source-Software hervorhob, inklusive einer Liste der populärsten Open-Source-Pakete”, heißt es dazu in der Meldung von Red Hat, in der Microsoft auch gleich öffentlich der Verbreitung von Angst, Unsicherheit und Zweifeln (englisch FUD) bezichtigt wird.
Die News schließt deshalb mit der Schlussfolgerung, dass Microsoft trotz seiner Versuche, sich in die Community einzubringen, den Pfad des Friedens mit der Open-Source-Community noch nicht gefunden habe und weiterhin darauf setze seine dominante Marktstellung auf unangebrachte Weise zu halten oder auszubauen.





