Die in den letzten Monaten gestiegenen Preise für Arbeitsspeicher wirken sich jetzt auch auf den Raspberry Pi aus: Einige Modelle kosten ab sofort bis zu 10 US-Dollar mehr.
Das kündigte Eben Upton im Raspberry-Pi-Blog an. Bislang hätte man noch auf Arbeitsspeicher aus eigenen Lagerbeständen zurückgreifen können. Man sei jetzt aber an dem Punkt angelangt, die Preissteigerungen weitergeben zu müssen. Nach Eben Uptons Angaben seien die Preise für den im Raspberry Pi verwendeten LPDDR-Speicher um bis zu 120 Prozent gestiegen. Verantwortlich macht er dafür den Speicherhunger von KI-Anwendungen.
Teurer werden allerdings nicht die meisten „klassischen Modelle“ wie der Raspberry Pi 5, sondern nur genau die folgenden sieben Produkte – und das auch nur um moderate 5 oder 10 US-Dollar:
- Das Compute Module 4 und 5 mit 4 GByte Hauptspeicher kosten 5 US-Dollar mehr.
- Das Compute Module 4 und 5 mit 8 GByte Hauptspeicher kosten 10 US-Dollar mehr.
- Der Raspberry Pi 500 ohne weiteres Zubehör kostet 10 US-Dollar mehr, der Preis des Raspberry Pi 500 Kit erhöht sich hingegen nicht.
- Das Raspberry Pi Development Kit for Compute Module 5 kostet 5 US-Dollar mehr.
- Der ältere Raspberry Pi 3B+ kostet 5 US-Dollar mehr.
Die Preiserhöhung des Raspberry Pi 3B+ verursachen allerdings gestiegene Produktionskosten, die sich aus dem Alter des Rechners ergeben, hier ist nicht der Arbeitsspeicher Schuld. Das Compute Module 4 hatte der Hersteller erst im Frühjahr im Preis gesenkt. Die jetzige Preiserhöhung nimmt dies wieder zurück.
Sollte Arbeitsspeicher wieder günstiger werden, verspricht Eben Upton, die Preise wieder entsprechend zu senken.





