OSBA: Kultusministeriums Baden-Württemberg ändert kritisierte Ausschreibung

OSBA: Kultusministeriums Baden-Württemberg ändert kritisierte Ausschreibung

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Die OSB Alliance verzeichnet mit ihrer öffentlichen Kritik an einer Ausschreibung des Kultusministeriums Baden-Württemberg einen Erfolg: Das ursprünglich geforderte Microsoft Azure Active Directory taucht nach einer Änderung der geforderten Kriterien nur noch als Beispiel auf.

Nach Angaben der OSB Alliance hat das Kultusministerium den strittigen Punkt 4.3 in der Leistungsbeschreibung wie folgt abgeändert:

„[…] Die Grundverwaltung von Identitäten und Gruppen erfolgt über einen Identitätsverwaltungs-dienst. Das kann bspw. ein Azure Active Directory oder ein vergleichbarer Dienst sein. […]“

Das Ministerium möchte an den Schulen seines Landes ein neues Lernmanagementsystem einrichten. Die entsprechende Ausschreibung forderte ursprünglich zwingend die Nutzung eines Microsoft Azure Active Directory zur Benutzerverwaltung. Die OSB Alliance kritisierte daran, dass ein Microsoft-Dienst ohne Vergabeverfahren eingeführt werden sollte. Microsoft würde zudem zentraler Gatekeeper für Lernanwendungen. Obendrein könnte das Unternehmen Profile von Schülern und Lehrern erstellen. Laut der OSB Alliance verstieße das Ministerium sogar gegen die DSGVO.

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