OpenSuse-Projekt öffnet Kernelrepo für Externe

OpenSuse-Projekt öffnet Kernelrepo für Externe

Kernel of the Second

Das Opensuse-Projekt hat sich entschlossen, für seinen Kernel ab sofort ein öffentliches Git-Repository einzurichten, anstatt nur einmal am Tag einen Kernel-Snapshot zu veröffentlichen.

Im Unterschied zum bisher erhältlichen Kotd-RPM (Kernel of the Day), ein über FTP zugänglicher täglicher Snapshot des Novell-Kernels, synchronisieren die Opensuse-Entwickler bei Novell das neue Git-Repository mehrmals täglich. Den alten Kernel-Snaphot wird es aber für Tester und Entwickler weitergeben, die nicht direkt am Kernel arbeiten.

Eine neue Wikiseite erklärt, wie das Opensuse-Git zu benutzen ist. Zweck der neuen Git-Ressource ist nach Joe Brockmeiers Worten Vereinfachung beim Testen und beim Bauen eigener Derivate. Wer anhand des Opensuse-Kernels Patches schreibt, soll sie in den normalen Upstream einpflegen. Wer die projekteigenen Kernelpakete und Skripte verbessern will, muss seine Patches an die Projekt-Entwicklerliste senden.

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